Das Bergen Community College vereinfacht seine Abläufe und stärkt die Recherche mit WMS
Nach jahrelanger Nutzung eines lokalen Fernleihe-Systems ist das Bergen Community College auf die WorldShare Management Services (WMS) umgestiegen. Dadurch wurden Katalogisierung, Resource Sharing und Recherche auf einer cloudbasierten Plattform zusammengeführt, der Wartungsaufwand reduziert und dem Personal mehr Flexibilität für die schrittweise Optimierung der Services gegeben.
Wichtigste Ergebnisse
- Reduzierung des lokalen IT-Aufwands durch den Wechsel von einer Serverumgebung vor Ort zu einer cloudbasierten Plattform
- Alles zusammen: Katalogisierung, Fernleihe, Bestandsmanagement und Recherche – dadurch entfällt die Notwendigkeit, separat für eine Recherche-Ebene zu bezahlen.
- Verbesserte Workflows für elektronische Ressourcen durch KBART und API-gesteuerte Aktualisierungen von Beständen
- Erhöhtes langfristiges Vertrauen in die Stabilität der Plattform durch die Partnerschaft mit einer gemeinnützigen, anbieterunabhängigen Organisation
David Marks, Dean of the Library am Bergen Community College, nutzt WorldCat bereits seit seiner Zeit an der Bibliotheksschule. Als das College mit der Prüfung von Optionen für eine neue Bibliotheksservices-Plattform begann, nutzte es bereits die Services von OCLC für wichtige Workflows wie Katalogisierung und Fernleihe. Bergens bisherige IT-Umgebung wurde mit einem Server vor Ort aufgebaut, weshalb das Personal die lokale Infrastruktur, Datensicherungen und laufenden Aktualisierungen selbst verwalten musste. Als sich eine Cloud-Version als nächster Schritt für die bisherige Plattform abzeichnete, nutzte Bergen die Gelegenheit, sich neu zu orientieren.
Alles in einer Plattform, die Bibliotheks-Workflows vereinheitlicht
Da Bergen bereits die Services von OCLC für bibliografische Datensätze genutzt und ein robustes Fernleihprogramm betrieben hatte, war der Wechsel zu WMS ein logischer nächster Schritt. Die Bibliothek suchte nach einer Lösung, mit der sich die lokalen Bestände und das Ressourcen Sharing zwischen den Mitgliedsbibliotheken bündeln lassen und gleichzeitig der technologische Aufwand vereinfacht werden kann. Da die Recherche-Funktion bereits integriert war, konnte sich Bergen zusätzliche Kosten für eine separate Ebene sparen und sich stattdessen auf die Entwicklung eines einheitlichen Nutzurerlebnisses konzentrieren.
Entscheidung mit denjenigen treffen, die die Arbeit ausführen
Bergen gründete einen Bibliotheksausschuss bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Nutzer-Services und technischen Services, die mit der Bewertung der Funktionen beauftragt wurden, zumal die Gesamtkosten unter Berücksichtigung aller bisherigen Services und Supportleistungen vergleichbar waren. Das Bibliotheksteam betonte zudem, dass es ihnen auf einen langfristig verfügbaren Anbieter ankomme. Sie wollten die Gewissheit haben, dass sie aufgrund von Übernahmen oder Eigentümerwechseln nicht gezwungen wären, wiederholt Migrationen durchführen zu müssen.
„OCLC ist eine gemeinnützige Organisation und anbieterunabhängig. Das war für uns ein ausschlaggebender Faktor … wir werden diese Migration nicht ständig durchführen.“
David Marks
Dean of Library Services, Bergen Community College
Effizienz der elektronischen Ressourcen steigern – und weiterhin die Recherche verbessern
Mit der Einführung von WMS ging es Bergen in erster Linie um die Verbesserung der Workflows im Bereich des E-Ressourcen-Managements, einschließlich KBART-basierter Bestandsaktualisierungen und einer effizienteren Datenverarbeitung über APIs. Die Bibliothek optimiert außerdem kontinuierlich die Recherche-Einstellungen und passt diese an neue Bedürfnisse sowie an Veränderungen bei Anbieterinnen/Anbietern und Inhaltsquellen an. Bergens Erfahrung bei der Implementierung wurde durch das Kohortenmodell von OCLC unterstützt. Dieses Modell brachte eine Vielzahl von wissenschaftlichen Bibliotheken zusammen – sowohl Einrichtungen mit zweijährigen als auch mit vierjährigen Studiengängen, darunter auch vergleichbare Einrichtungen (Peers) aus derselben Region. Diese Struktur half Bergen, von anderen zu lernen und schneller Konfigurationsentscheidungen zu treffen.
Dynamik durch Peer-Netzwerke aufrechterhalten
Nach der Migration baute Bergen durch regionale OCLC-Veranstaltungen und fortlaufende berufliche Kontakte weiterhin Beziehungen zu nahegelegenen Bibliotheken auf. Für Marks trägt dieses Peer-Netzwerk dazu bei, dass Bibliotheken nicht isoliert arbeiten. Worauf es ankommt, ist der Austausch von Ideen zu Richtlinien, Workflows und Optimierungsmöglichkeiten.
Juli 2026

