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Historischer Überblick

  • Im April 1998 starteten die Library of Congress (LC) der USA, die Deutsche Nationalbibliothek und OCLC eine Machbarkeitsstudie, bei der sie die Verknüpfung von Personennamensätzen aus der jeweiligen Normdatei testen wollten.
  • Das VIAF-Konsortium wurde im August 2003 durch ein schriftliches Übereinkommen zwischen LC, DNB und OCLC gegründet. Der entsprechende Vertrag wurde bei der 69. IFLA-Konferenz in Berlin unterzeichnet.
  • Die Bibliothèque nationale de France (BnF) trat dem Konsortium am 5. Oktober 2007 bei.
  • Diese vier Organisationen – LC, DNB, BnF und OCLC – waren die Hauptakteure im Konsortium und trugen gemeinsam die Verantwortung für VIAF. Dabei kümmerte sich OCLC um die Abläufe und stellte die Software bereit, während die anderen Institutionen Normdaten und bibliografische Daten lieferten. Weitere Institutionen traten dem Konsortium später als Lieferanten von Norm- und Titeldaten bei und trugen mit ihren Fachkenntnissen zur Weiterentwicklung von VIAF bei.
  • Nachdem sich das Konzept des VIAF als erfolgreich erwiesen hatte, begannen die Hauptakteure 2010, über die geeignete Organisationsform für eine längerfristige Zusammenarbeit zu diskutieren. Nach dem Abwägen verschiedener Möglichkeiten stimmten die Hauptakteure und die anderen Teilnehmer überein, VIAF in einen OCLC-Service zu überführen. 2011 wurden Details des Übergangs diskutiert und abgestimmt, und 2012 wurde schließlich mit der Überführung begonnen.