BibliotheksLeitungsTag2021
Achtung, fertig, Neustart - Neue Chancen als Aufwind für Ihre Zukunft

Programm

Willkommen beim Bibliotheksleitungstag 2021

Der Bibliotheksleitungstag war ein voller Erfolg und wir freuen uns über ein überwältigendes positives Feedback der Teilnehmer.

Falls Sie am Event nicht teilnehmen konnten, oder die Beiträge nochmal sehen möchten haben wir eine gute Nachricht. Die Aufzeichnungen aller Beiträge sind jetzt auf unserem Videoportal online verfügbar.

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Moderator des virtuellen Bibliotheksleitungstages 2021:

Andreas Mittrowann
(Strategieberatung Nachvorndenken.de)

 

Legende

Themen für Wissenschaftliche Bibliotheken

Themen für Öffentliche Bibliotheken

Themen für Alle

09. Dezember 2021
  Uhrzeit Session
  09:30 Uhr - 10:30 Uhr

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Begrüßung & Keynote
 

Sascha Lobo:
Warum sich Bibliotheken digital nicht (ab)hängen lassen sollten.

Referent*innen:

  11:00 Uhr - 12:00 Uhr

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Eine neue Zeit für die universitären Bibliotheken beginnt -
Impulse von der Neugründung der UB Zürich
 

Prof. Dr. Rudolf Mumenthaler & Dr. Christian Oesterheld:
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Die Universität Zürich hat vor einigen Jahren beschlossen, ihre rund 40 Bibliotheken unter dem Dach einer neu zu gründenden Universitätsbibliothek zusammenzuführen. Seit zwei Jahren läuft das Projekt Aufbau der UB, in dem die Vorarbeiten für die Eröffnung am 1.1.2022 getroffen wurden. Im Vortrag wird erläutert, warum die Universität Zürich diesen Weg eingeschlagen hat, wie das Projekt organisiert wurde und welche Erfahrungen bei dessen Umsetzung gemacht wurden. So werden auch neue Tätigkeitsprofile und Formen der Zusammenarbeit beleuchtet. Besonderes Augenmerk gilt der Zusammenarbeit mit der Zentralbibliothek Zürich, die als eigenständige Einrichtung in Zukunft sehr eng mit der UB bei der Erbringung der Dienstleistungen für die Universität zusammenarbeiten wird. Diese Zusammenarbeit und deren Konsequenzen für die beiden Bibliotheken wird in der anschliessenden Diskussion vertieft.

Referent*innen:

  13:00 Uhr - 14:00 Uhr

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Sozial, nachhaltig und erfolgreich - die 'Bibliothek der Dinge'
 

Christoph Höwekamp: --> Zum Videoteaser
Sozial und nachhaltig: Warum jede Bibliothek eine 'Bibliothek der Dinge' haben sollte.

Meheddiz Gürle: --> Zum Videoteaser
Die Bibliothek der Dinge in Bochum - Eine gelungene Kooperation innerhalb der Stadtgesellschaft

Olaf Lewejohann: --> Zum Videoteaser
Tofter Kram - Darum ist eine Bibliothek der Dinge auch in kleinen Büchereien wichtig

Sozial und nachhaltig: Warum jede Bibliothek eine 'Bibliothek der Dinge' haben sollte.

Die 'Bibliothek der Dinge' (BdD) ist in aller Munde. Was macht das Konzept so erfolgreich? Der Referent Christoph Höwekamp beantwortet diese und andere Fragen, wie bspw.: „Wo kommt die Idee einer BdD her? Was hat die BdD mit der Sharing Economy zu tun und wie kann sie die Bibliothek bei der Erreichung der Nachhaltigkeitsziele unterstützen?


Die Bibliothek der Dinge in Bochum - Eine gelungene Kooperation innerhalb der Stadtgesellschaft

Die Bibliothek der Dinge wird immer mehr zur Normalität und zu einem Standardangebot vieler Bibliotheken in Deutschland. Im Zeichen der Nachhaltigkeit und der bewussten Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele in vielen Kommunen gewinnt dieses Thema nochmal eine ganz andere Bedeutung, nicht nur, aber vor allem für Bibliotheken. Die Stadtbücherei Bochum bietet erst seit kurzem diesen Service an. Bochum hat das Glück einen starken und sehr engagierten Verein gefunden zu haben, der nachhaltig dieses Angebot in ganz Bochum anbieten will. Nach einer erfolgreichen Testphase in der Zweigbücherei Langendreer wurde das Angebot für die Zentralbibliothek übernommen und weitere Zweigbüchereien werden folgen. Das Bibliotheksnetzwerk innerhalb Bochums und ein sehr engagierter Bürgerverein sind eine gelungene Kooperation eingegangen, die die Stadtgesellschaft nachhaltig beeinflussen. Und nebenbei wird die Wahrnehmung der Stadtbücherei Bochum innerhalb der Verwaltung und der Bürgerschaft als nachhaltiger, sozialer und innovativer Akteur gesteigert.


Tofter Kram - Darum ist eine Bibliothek der Dinge auch in kleinen Büchereien wichtig

Die Bücherei St. Lamberti hat rund 40.000 Medieneinheiten und ist die Stadtbücherei für die Kleinstadt Ochtrup mit rund 20.000 Einwohner*innen. Vor genau drei Jahren hat die Bücherei ihre "Bibliothek der Dinge" eröffnet. Ausgangspunkt war eine Spende der örtlichen Verbundsparkasse Emsdetten-Ochtrup, die die Anschubfinanzierung des Projektes gewährleitete. Nach einem Brainstorming und einer kleinen Umfrage wurden die ersten Dinge erworben und getreu dem Motto "Einfach Anfangen" hat die Bibliothek der Dinge mit gut 20 "Dingen" begonnen. Nach und nach sind weitere Dinge hinzugekommen, sodass heute rund 55 Dinge zur Ausleihe bereit stehen und stetig ergänzt werden. Störend wurde schon lange der sperrige Name "Bibliothek der Dinge" empfunden. Deshalb wurde das Angebot 2021 in "Tofter Kram" umbenannt. Was im einzelnen beim Toften Kram zu finden ist, wie sich die Ausleihe entwickelt und welche Grundsätze dem ganzen Projekt zu Grunde liegen, werden in dem Vortrag erläutert.

Referent*innen:

  14:30 Uhr - 15:15 Uhr

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"Veränderung beginnt im Kopf" -
So werden Bibliotheken jetzt attraktiver für Berufsinteressierte
 

Dr. Ute Engelkenmeier & Prof. Frauke Schade:

Der allgegenwärtige Fachkräftemangel ist auch im Bibliotheks- und Informationssektor zu spüren. Die Absolvent:innen unseres Berufsfeldes decken längst nicht mehr den Bedarf des Stellenmarktes. Auf Stellenanzeigen bewerben sich zu wenige und zu wenig geeignete Kandidat:innen. Wie können wir unter diesen Herausforderungen Personal gewinnen und halten? Wie sprechen wir junge Leute an? Haben wir die richtigen Strategien in der Personalgewinnung und -entwicklung? Und welche Bibliothekskultur können wir entwickeln, damit Personal gerne bei uns arbeitet und bleibt?

Referent*innen:

  15:45 Uhr - 16:30 Uhr

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Neustart, Abbruch oder weiter so?

Wie verändert die Pandemie Konzepte, Räume und Angebote Öffentlicher Bibliotheken?


Lucia Werder, Daniel Fehlauer, Martina Seuser, Sebastian Wilke & Steffen Drayß

Die Pandemie setzt in vielen Bereichen neue Vorzeichen für Öffentliche Bibliotheken.
Wie werden z.B. Raumkonzepte beeinflusst vom Boom digitaler Angebote oder neuen Pandemie-Sicherheitsanforderungen?
Wie machen sich Bibliotheken krisensicher? Welche neuen Angebote gibt es? Wirft Corona die Strategien der Bibliotheken komplett über den Haufen oder biete sie neue vielversprechende Ansätze für die Zukunft?
Freuen Sie sich auf eine spannende Diskussion dieser und weiterer Fragen mit Vertreter*innen verschiedener Öffentlicher Bibliotheken.

Referent*innen:




10. Dezember 2021
  Uhrzeit Session
  09:30 Uhr - 10:15 Uhr

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Bibliotheken als Lern- und Erfahrungsorte – jetzt erst recht!
Argumente für Politik und Förderprogramme
 

Jacqueline Breidlid & Carina Böttcher
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Die Corona-Pandemie hat gerade Kinder und Jugendliche vor große Herausforderungen gestellt: viele haben unter den Kontakteinschränkungen gelitten, die z.T. mangelnde Kompetenz sowie digitale Ausstattung der Schulen haben zu Lernrückständen geführt . Als hybride Kultur- und Bildungseinrichtungen mit ihren vielfältigen Angeboten für junge Menschen können Bibliotheken einen wichtigen Beitrag zu einem „Neustart“ nach der Pandemie leisten. Dabei sind sie neben Lernorten, in denen Kinder und Jugendliche sicher und ungestört ihre Hausaufgaben erledigen können, auch reale Erfahrungsräume, wo in Makerspaces experimentiert, an Programmierkursen teilgenommen, ein Buch gelesen, sich getroffen werden kann. Allerdings werden Bibliotheken in politischen Strategien und Aktionen – gerade jenen, die auf einen „Neustart“ nach Corona abzielen – selten so wahrgenommen. Das ist eine verpasste Chance sowohl für die Bibliotheken als auch die Politik. Das Zwiegespräch zwischen den beiden Referentinnen des Deutschen Bibliotheksverbandes Jacqueline Breidlid (Politische Kommunikation) und Carina Böttcher (Fördermittel) möchte, ausgehend von einer Bestandsaufnahme zur vielfältigen Arbeit von Bibliotheken, Empfehlungen geben, wie ´diese ihre Selbstwahrnehmen stärken und damit die (politische) Fremdwahrnehmung positiv beeinflussen können.

Referent*innen:

  10:45 Uhr - 11:30 Uhr

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Neustart durch WissensWandel -
Vorbildliche digitale Angebote Öffentlicher Bibliotheken
 

Kerstin Meyer, --> Zum Videoteaser
Daniel Tepe &
Dr. Tilmann Wesolowski --> Zum Videoteaser

Das Digitalprogramm „WissensWandel“ ist im Herbst 2020 angetreten, um die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Bibliotheken abzumildern.
Ziel ist es, dass Bibliotheken ihre Angebote und Services auch unab-hängig von einer Nutzung vor Ort in größerem Umfang als bisher anbieten können. WissensWandel greift den vielerorts in Gang gesetzten Innovations- und Digitalisierungsschub auf und fördert den Auf- und Ausbau zeitgemäßer Angebote.
Ein Jahr später entwickeln mehr als 300 Einrichtungen ihre digitalen An-gebote dank WissensWandel weiter. Die Veranstaltung schaut auf die geförderten Vermittlungsprojekte: Nach einer Darstellung der Bandbreite an Ideen stellen zwei Öffentliche Bibliotheken Ihre modellhaften Projekte vor.
Zur Vermittlung von Kultur- und Medienkompetenz erweitert die Stadt-bibliothek Bremen ihre physischen Räume um hybride Komponenten. Am Beispiel der Kreativ-Werkstätten wird gezeigt, wie die Vermittlungsarbeit auch ohne durchgehend feste Orte für unterschiedliche Zielgruppen stattfinden kann.
Der „Makerspace to go“ der Uwe Johnson-Bibliothek ist ein weiterer Baustein eines seit 2017 stückweise umgesetzten Gesamtkonzepts zur Integration von Technik- und Digitalkompetenz und will Makerspace-Angebote als Teil moderner Medienbildung nach außen – in Jugend- wie Senioreneinrichtungen – tragen.
Die Veranstaltung richtet sich an Öffentliche Bibliotheken und gibt Impulse für die Entwicklung neuer Formate in der Medienbildung.


Daniel Tepe: Gestalten, Diskutieren, Mitmachen - hybride Kreativ-Werkstätten in der Stadtbibliothek Bremen

Mit dem Projekt „Hybride Kreativ-Werkstätten“ entstehen in der Stadtbibliothek Bremen neue Formate, die Medienkompetenz- und Kulturvermittlung auch unter Pandemie-Bedingungen möglich machen sollen. In drei hybriden Räumen treffen junge Menschen ab 8 Jahren mit Expertinnen und Experten aus den Bereichen Journalismus, Gaming/Coding und Kunst zusammen und arbeiten gemeinsam an kleinen Projekten. Die Ergebnisse und Methoden werden zum Projektende veröffentlicht.


Dr. Tilmann Wesolowski: Praxisbericht Uwe Johnson-Bibliothek Güstrow, Makerspace to go.

Der mit Fördermitteln des Digitalprogramms WissensWandel umgesetzte „Makerspace to go“ der Uwe Johnson-Bibliothek Güstrow ist ein weiterer Baustein eines seit 2017 dort stückweise umgesetzten Gesamtkonzepts zur Integration von Technik- und Digitalkompetenz. Er soll Makerspace-Angebote als Teil moderner Medienbildung nach außen – in Jugend- wie Senioreneinrichtungen – tragen.

Referent*innen:

  12:30 Uhr - 13:30 Uhr

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Ganz Praktisch - Neue Ansätze mit "Pandemie-Push" in Wissenschaftlichen Bibliotheken
 

Annette Strauch-Davey: --> Zum Videoteaser
Forschungsdatenmanagement als Game Changer -
E-Learning und Research Commons in neugestalteten Räumen

Dr. Claudia Wöckel:
Neue Ansätze in wissenschaftlichen Bibliotheken durch den Corona-Push

Forschungsdatenmanagement als Game Changer - E-Learning und Research Commons in neugestalteten Räumen

Datenkompetenz als Teil von Informationskompetenz. In Moodle erhalten Forschende einen guten Überblick und Einstieg zum Umgang mit Forschungsdaten im Sinne der FAIR-Prinzipien. Ein von der UB bereitgestellter Onlinekurs kann orts- und zeitunabhängig genutzt werden. Deshalb ist er bei den Wissenschaftlern sehr beliebt! Es handelt sich bei dem FDM-Kurs im Learnweb (Moodle) in erster Linie um einen generischen Überblick. Da aber nun gerade beim Umgang mit Daten die einzelnen Fächerkulturen zu berücksichtigen sind, sollten lokale Serviceangebote für disziplinspezifische Bedarfe, so wie Labs, Makerspaces, in Bibliotheken entwickelt, weiterhin ausgebaut werden, um somit Zugang zu neuem Wissen zu schaffen. Über den Tellerrand geschaut, liefert die Universitätsbibliothek der Ohio State University praxisnahe Beispiele wie forschungsnahe Dienste durch Research Commons umgesetzt werden können: https://library.osu.edu/researchcommons/.


Neue Ansätze in wissenschaftlichen Bibliotheken durch den Corona-Push

Webinare, Platzbuchung, Video-Tutorials und Konsultationen über Videokonferenztools waren vor knapp zwei Jahren in den wenigsten wissenschaftlichen Bibliotheken bereits etablierte Wege zur Vermittlung von Services und Informationskompetenz. Heute fühlt sie sich dagegen schon recht normal an. Von den Stolpersteinen, Sackgassen und Umwegen wird in diesem Vortrag berichtet.

Referent*innen:

  14:00 Uhr - 14:45 Uhr

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Neustart durch die Pandemie:

Konzepte wissenschaftlicher Bibliotheken, die Frage nach der langfristigen Umsetzung sowie zukünftige Chancen bei der Nutzung von Metadaten.


Dr. Hubertus Neuhausen, Dr. Christian Oesterheld (Ersatz für Dr. Jens Mittelbach), Henriette Mehn & Dr. Sebastian Müller

Grundsätzlich wird es in der Session um die verschiedenen Ansätze und Konzepte wissenschaftlicher Bibliotheken gehen, welche während der Pandemie erarbeitet wurden und inwieweit diese – vielleicht gerade durch die Pandemie als Trigger – langfristig umgesetzt werden könnten. Folgende Fragen werden von den Teilnehmer*innen diskutiert werden:

  • Was haben wissenschaftliche Bibliotheken aus den letzten 1 ½ Jahren gelernt?
  • Welche Schwachstellen und Möglichkeiten wurden erkannt?
  • Wo besteht am dringendsten Handlungsbedarf mit welchen Konzepten?
  • Welche Rolle könnte die Nutzung von Metadaten zukünftig spielen?

 

Referent*innen: