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Tausende wertvolle Bestände der Stichting Koninklijke Defensiemusea über WorldCat Group Catalogue bald weltweit sichtbar

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Dank einer Partnerschaft zwischen OCLC und der niederländischen Stichting Koninklijke Defensiemusea (Stiftung königlicher Militärmuseen) werden Tausende überaus bedeutende Bestände ganz einfach über einen Gruppenkatalog in WorldCat, der weltweit umfassendsten Datenbank mit Bibliotheksbeständen, zugänglich sein.

Als Heimat der größten Militärbibliothek Europas bietet die Stichting Koninklijke Defensiemusea einen Einblick in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der niederländischen Streitkräfte. Ihre Mission ist es, die Geschichte des Militärs zu zeigen, um der Öffentlichkeit ein besseres Bild von den Streitkräften zu vermitteln. Um dieses Vorhaben umzusetzen, hat sich die Stichting Koninklijke Defensiemusea mit anderen Militärbibliotheken, wie der Niederländischen Militärakademie (NLDA), dem Marinemuseum in Den Helder (KIM), dem Niederländischen Institut für Militärgeschichte (NIMH) und dem Museum Bronbeek zusammengetan. Diese Partnerschaft soll in Zukunft eventuell noch auf weitere kleine Militärmuseen sowie historische und kulturelle Bestände ausgeweitet werden. Zusätzlich ermöglicht WorldCat ihnen, alte, gedruckte Bücher zu zeigen, die 10.000 wertvolle Veröffentlichungen in zwölf Sprachen von 1500 bis 1800 umfassen.

Mit der Aufnahme von mehr als 877.000 Datensätzen zu Militärliteratur in WorldCat wächst die Zahl der über OCLC-Dienste verfügbaren Open Content-Ressourcen weiter rasant.

„Möglichst vielen Leuten freien Zugang zu militärgeschichtlichen Inhalten zu bieten, kann dazu beitragen, den wechselseitigen Einfluss von Militär und Gesellschaft aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten, und das war schon immer Teil unserer Vision“, so Annet Ruseler, Projektleiterin für die digitalen Plattformen der Stichting Koninklijke Defensiemusea. „Uns war immer bewusst, wie wichtig es ist, die Öffentlichkeit an solch wertvollen Schätzen teilhaben zu lassen. Dank unserer Partnerschaft mit OCLC können wir das nun umsetzen.“

„Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit der Stichting Koninklijke Defensiemusea, um unser gemeinsames Ziel, solch wertvolle Ressourcen für alle sichtbar und zugänglich zu machen, zu erreichen“, kommentiert Eric van Lubeek, Vice President, Managing Director, OCLC EMEA and APAC. „Besucher des Gruppenkatalogs der niederländischen Militärmuseen können jetzt schnell und einfach auf diese für unser kulturelles Erbe und unsere Geschichte überaus wichtigen Informationen zugreifen.“

Die Stichting Koninklijke Defensiemusea (SKD, ehemals KSD) wurde am 1. Juli 2014 gegründet und ist die Dachorganisation der vier niederländischen Verteidigungsmuseen: des Nationaal Militair Museum (NMM) in Soest, des Marinemuseums in Den Helder, des Mariniersmuseum in Rotterdam und des Marechausseemuseum. Neben den Museen der SKD umfasst der Gruppenkatalog:

  • Mehr als 20 Militärmuseen und -bestände, darunter: das Kavalleriemuseum an der Bernhard-Kaserne in Amersfoort, das Geniemuseum im ehemaligen Kamp Vught an der Van-Brederode-Kaserne und das Niederländische Artilleriemuseum in 't Harde
  • Die Traditiekamer Onderzeedienst am Marinestützpunkt in den Helder und die Traditiekamer Marineluchtvaartdienst am Flugplatz der Königlich Niederländischen Marine in De Kooy in der Nähe von Den Helder
  • Das Museum und Wissenszentrum „Bronbeek“ in Arnhem über die Kolonialgeschichte von Niederländisch-Indien