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PALCI

Vereinfachtes Resource Sharing innerhalb der Gruppe

Personen beim gemeinsamen Arbeiten in einer Bibliothek

„Das Großartige an D2D sind nicht nur die vielfältigen Zugriffsmöglichkeiten, die das System ermöglicht. Es ist die Effizienz der Verarbeitung aufseiten der Bibliothek.“

Cathy Wilt
Executive Director, PALCI

Das Pennsylvania Academic Library Consortium, Inc. (PALCI) ist ein seit 20 Jahren bestehendes Konsortium, dessen Hauptanliegen es ist, Bibliotheksbestände zugänglich zu machen. „Das PALCI verwendete als eines der ersten Konsortien eine robustere Technologielösung für sein Fernleihesystem“, erklärte Cathy Wilt, Executive Director des PALCI. Seit 2011 verwendet PALCI die Software Discovery to Delivery™ (D2D™) von Relais™ (in der Gruppe unter dem Namen E-ZBorrow), um die gemeinsame Nutzung von Ressourcen zwischen seinen Bibliotheken zu verwalten.

„Der größte Vorteil von E-ZBorrow liegt darin, dass wir auf zwei Ebenen Kosten vermeiden können“, sagte Cathy. Es liegt auf der Hand, dass Bibliotheken durch das Ausleihen Geld sparen, da sie so nicht jedes Buch kaufen müssen, das ihre Benutzer eventuell benötigen könnten. „Noch wichtiger jedoch ist, dass die ausleihenden Bibliotheken mit dem unmittelbaren ILL-System arbeiten, mit dem der Großteil des Fernleiheprozesses per Maschine-zu-Maschine-Kommunikation verwaltet werden kann“, sagt sie.

„Konservative Schätzungen besagen, dass Mitglieder des PALCI, die E‑ZBorrow verwenden, etwa 38.000 Arbeitsstunden einsparen. Dadurch ergeben sich Kosteneinsparungen in einer Höhe von etwa einer Dreiviertelmillion US-Dollar.“

Cathy weist darauf hin, dass das PALCI und weitere Nutzer von D2D von Beginn an an der Produktentwicklung beteiligt waren. „Ein großes Plus der Community und Kultur von D2D ist die gemeinschaftliche Entwicklung“, sagte sie. Die Community kommt häufig mit dem Team von Relais zusammen, um über Verbesserungen, Funktionen und Prioritäten bei der Entwicklung zu diskutieren. Das PALCI bietet außerdem Support für E-ZBorrow in Form von Bibliotheksbesuchen, Webinaren und Dokumentationen. „Ich bin zuversichtlich, dass OCLC zusätzliche Entwicklungsressourcen zu dem Unterfangen D2D beisteuern wird. Die technologische Infrastruktur von OCLC kann wirklich dazu beitragen, das System weiter zu verbessern“, fügte Cathy hinzu.

Dank der unmittelbaren Arbeitsabläufe von D2D besteht die erste Interaktion der meisten Bibliotheken bei Fernleiheanfragen laut Cathy darin, jeden Morgen die Abräumliste auszudrucken. „Häufig wird diese Aufgabe nicht von einem Bibliothekar oder Bibliotheksmitarbeitern erledigt“, sagte sie. „Üblicherweise übernimmt diese Aufgabe eine studentische Hilfskraft, die sich mit dem Ausdruck dann auf die Suche nach den angefragten Büchern macht. Diese Vorgehensweise ist für unsere Bibliotheken bemerkenswert effizient.“

„Die schiere Menge an Beständen, auf die unsere Benutzer zugreifen können, ist unglaublich“, sagte Cathy. „Obwohl dem PALCI Bibliotheken jeglicher Größe angehören, handelte es sich 2016 bei den fünf häufigsten Benutzern von E-ZBorrow ausschließlich um ARL-Bibliotheken. D2D öffnet ihre riesigen Sammlungen für die ganze Bandbreite unserer Benutzer und unterstützt die Prämisse, dass Bibliotheken jeglicher Größe einzigartige Sammlungen zu bieten haben.“ Cathy stattete einer großen Forschungsbibliothek, die dem PALCI erst vor Kurzem beigetreten war, einen Besuch ab, und die Mitarbeiter sprachen mit ihr über das neue Fernleihesystem. Das Fazit: „E-ZBorrow ist fantastisch!“

Vom PALCI genutzte Dienste

Relais D2D

OCLC Cataloging und Metadata Subscription

Karte mit dem Standort des PALCI

Das Konsortium auf einen Blick

  • Umfasst 68 sowohl private als auch öffentliche wissenschaftliche und Forschungsbibliotheken in Pennsylvania, New Jersey, West Virginia und New York
  • Mitgliedsbibliotheken verfügen über mehr als 144 Millionen Titel für insgesamt über 500.000 Vollzeitstudenten
  • Stellt innerhalb des Konsortiums über E-ZBorrow jährlich mehr als 150.000 Bücher per Fernleihe zur Verfügung

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