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Zukunftsthemen aus der Praxis für die Praxis

Das war Ihr Programm vom 9. Bibliotheksleitertag 2013. 180 Teilnehmer trafen Experten aus den Praxisbibliotheken und tauschten sich aus. 25 Bibliothekare zeigten ihre innovativen Projekte. Hier finden Sie die Links zu allen Vortragsdateien auf einen Klick

Diese Themen wurden präsentiert:

Diese Rahmenprogramm erwartet Sie:

Galerie und Dialog: Über eBooks, eMedien, Best Practice und mehr
Referenten und Institutionen stehen Ihnen für den Dialog und zum Ideenshopping zur Verfügung.


Patrick Losinski

 


Chief Executive Officer of Columbus Metropolitan Library

Pat_Losinski
Patrick Losinski - Copyright

Patrick Losinski ist seit 2002 als Chief Executive Officer der Columbus Metropolitan Library (CML) verantwortlich für eine Bibliothek mit 21 Zweigstellen, die 820.000 Einwohnern im Zentrum von Ohio bedient. Die CML ist eine der am häufigsten genutzten Öffentlichen Bibliotheken in den USA.

Die CML erhielt vom Institute for Museum and Library Services die Nationale Auszeichnung in 2011, wurde im Library Journal als Nationale Bibliothek des Jahres 2010 ausgezeichnet, ist seit 5 Jahren eine Fünf-Sterne-Bibliothek des Library Journals und wurde drei Mal zur Städtischen Bibliothek Nummer 1 der USA ernannt. 

Bevor Patrick Losinski bei CML seine Aufgaben übernahm, war er Executive Director of Pikes Peak Library District in Colorado Springs und vBibliotheksdirektor von zwei weiteren Öffentlichen Bibliotheken in Illinois und Ohio.

Patrick hat den Master-Abschluss der University of Wisconsin. Er war Vorsitzender des Urban Libraries Council Board, ist ein früheres Mitglied der Columbus Education Commission und ein aktuelles Mitglied von Learn for Life.

Er erhielt im Jahr 2000 die Auszeichnung Leadership Award des Greater Colorado Springs Economic Development Corporation, in 2010 die "Charlie Robinson Award" der Public Library Association und in 2012 die Auszeichnung Champion of Children Award der United Way of Central Ohio. Das Magazin Columbus CEO ernannte ihn in 2012 zum “Superstar” in der Kategorie General Management.

Seine Frau Vicky ist Lehrerin für Künstlerisches Gestalten. Sie haben zwei Kinder: John, 19 Jahre, und Abby, 16 Jahre.

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Since 2002, Patrick Losinski has served as Chief Executive Officer of the Columbus Metropolitan Library (CML), a twenty-one branch library district serving 820,000 residents in central Ohio.  CML is one of the most used public library systems in the United States.

CML received the Institute for Museum and Library Services National Medal in 2011, was named Library Journal’s National Library of the Year in 2010, has been a Library Journal five-star library each of the last five years, and has been named the number one urban library in the United States three times.

Prior to joining CML, Pat was executive director of Pikes Peak Library District in Colorado Springs and was a library director at two other public library systems in Illinois and Ohio.

Pat holds a master’s degree from the University of Wisconsin.  He is past chair of the Urban Libraries Council Board, a previous member of the Columbus Education Commission, and a current board member of Learn for Life.  He received the 2000 Leadership Award from the Greater Colorado Springs Economic Development Corporation, the 2010 Public Library Association’s “Charlie Robinson Award” for risk-taking and innovation, and the 2012 Champion of Children Award from the United Way of Central Ohio. Columbus CEO magazine named him a 2012 “Superstar” in the General Management category.

His wife Vicky is an art teacher; they have two children – John, 19 and Abby, 16.

Die Öffentliche Bibliothek von morgen: Was ist unser Kerngeschäft?


Die OCLC Marktforschung hat häufig die Bibliothek als "Buch" beschrieben. Doch die Ausleihen für physische Bücher sind rückläufig. E-Book Ausleihen nehmen zu - aber nicht alle Verlage wollen ihre Bücher an Bibliotheken verkaufen oder lizensieren. Sind Bücher wirklich noch unsere Marke? Viele Offene Massen-Online-Kurse verändern die Bildungslandschaft gravierend. Wie werden Öffentliche Bibliotheken einen Mehrwert in diesem Markt der offenen Massen-Online-Kursen bieten können? Und in Zeiten in denen Tablet PCs und andere mobile Geräte die erste Wahl der Konsumenten werden, wie werden Bibliotheken sich weg von stationären PCs entwickeln? Wie werden wir Talente einstellen und Arbeitsteams organisieren, damit sie die Bedürfnisse der Bibliothekskunden von morgen bedienen können? Patrick Losinski hat diese Themen und mehr in seinem Vortrag behandelt:

Hier geht es zum Video, das Patrick Losinski während seiner Präsentation gezeigt hat: Zum Video: 200 Countries, 200 Years, 4 Minutes (Hans Rosling – The Joy of Stats BBC Four)

Und hier finden Sie seine Vortragsdatei: Die Öffentliche Bibliothek von morgen: Was ist unser Geschäftsmodell? - in englischer Sprache: The Public Library of Tomorrow:  What Business Are We in?
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The Public Library of Tomorrow:  What Business Are We In?

OCLC market research has repeatedly validated that the library brand is the "book."  However, circulation of physical books is flat.  Ebook circulation is on the rise - but not all publishers are willing to sell or license their books to libraries.  Are books still our brand?  Massive open online courses (MOOC) are reshaping the educational landscape.  How will public libraries add value in a MOOC-dominated educational environment?  And as tablets and mobile devices become the choice of consumers, how will libraries transition from the stationary personal computer?  How will we recruit talent and organize work teams to meet the needs of tomorrow's library customer?  Patrick explored these topics and more during his presentation.  For more information: See links in the German abstract.


Dr. Sabine Homilius


Leiterin der Stadtbücherei Frankfurt am Main

Homilius
Dr. Sabine Homilius

Nach dem Studium der Slawistik und Anglistik in Leipzig und Moskau, hat sie Mitte der 90er Jahre die Ausbildung für den höheren Bibliotheksdienst absolviert.

Ihre erste berufliche Station war die Universitätsbibliothek Marburg, wo sie als als Fachreferentin für neuere Philologien und osteuropäische Geschichte zuständig war.

Von 1998 bis 2004 leitete sie das Bibliothekszentrum Geisteswissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt.

Seit 2004 leitet sie die Stadtbücherei Frankfurt am Main.

Zukunftswerkstatt Stadtbücherei


Träume wachsen, Ideen reifen – Erfolg ernten

Die Stadtbücherei Frankfurt ist eine moderne Großstadtbibliothek, eine der publikumsstärksten Einrichtungen der Stadt Frankfurt. Als Bildungspartner arbeitet sie eng mit Kitas, Schulen und der VHS zusammen und ist darüber hinaus bestens in der Bildungslandschaft vernetzt. Sie hat ein ausgeprägtes Veranstaltungsprofil und engagiert sich interkulturell.

In den vergangenen 6 Jahren hat die Stadtbücherei Frankfurt eine sehr dynamische Entwicklung genommen und erkannt, dass die Entwicklung in ebendieser Dynamik nicht dauerhaft fortschreiten wird. Die Stadtbücherei läuft Gefahr, nach außen und innen nicht mehr mit klarem Profil erkennbar zu sein. Im Rahmen einer Zukunftswerkstatt arbeitet die Stadtbücherei Frankfurt an ihrer Weiterentwicklung und Ausrichtung.

Top down initiiert und beauftragt, wurde die Zukunftswerkstatt unter breiter Beteiligung der Mitarbeitenden durchgeführt. Mit externer professioneller Begleitung haben sich drei Projektgruppen mit den Schwerpunkten „Kunden und Kundenbedürfnisse“, „Kernaufgaben“ und „Stadtbücherei – technisch up to date“ befasst.

Frau Dr. Homilius stellte in ihrem Vortrag beispielhaft die Ergebnisse der Projektgruppen „Kernaufgaben“ und „Technisch up to date“ vor. Die implizite Wirkung der Zukunftswerkstatt – etwa im Bereich von Personalentwicklung, Mitarbeiterbeteiligung und Verantwortung – wurde ebenfalls angerissen.


Eckhard Kummrow


Hessische Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken

kummrow
Eckhard Kummrow

seit 2009 Diplom-Bibliothekar an der Hessischen Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden

2010-2013 Berufsbegleitendes Studium Leitung und Kommunikationsmanagement an der Hochschule Regensburg.
Abschluss: Master of Arts

Schwerpunktthemen:

  • Digitale Werke in Öffentlichen Bibliotheken
  • Mobile Geräte : Tablets, Smartphones, eBook-Reader, mp3-Player
  • Onleihe-Verbünde
  • Internetarbeitsplätze in Öffentlichen Bibliotheken
  • SocialMediaLounge : Facebook, Twitter und Wordpress

Für mehr Informationen: http://bibcon.net/index.html

Gemeinsam starke Vielfalt


eMedien im Verbund bringen Rekorde!

Seit Gründung des OnleiheVerbundHessen im Oktober 2010 hat sich das monatliche Ausleihvolumen auf mehr als 50.000 Downloads mehr als verzehnfacht! 66 Bibliotheken werden dem Verbund bis zum Jahresende angehören, 52 sind bereits heute aktiv. Darunter sind Großstädte wie Wiesbaden und Offenbach oder kleine hessische Gemeinden wie Niestetal und Zwingenberg. Aber auch die Hochschul- Landes- und Stadtbibliothek Fulda.  Alle Bibliotheken haben unabhängige Verträge mit dem Dienstleister DiViBib GmbH geschlossen und tragen 5 % ihres Erwerbungsetats zum Verbundetat bei. In einer Grundsatzvereinbarung haben sie erklärt, dass sie Mehrheitsentscheidungen aller Verbundteilnehmer akzeptieren.

Teamgeist statt Konkurrenzkampf
Der OnleiheVerbundHessen ist offen für alle hessischen öffentlichen Bibliotheken. Auch Bibliotheken in schulischer oder kirchlicher Trägerschaft können grundsätzlich teilnehmen, wenn sie die Bedingungen der Grundsatzvereinbarung akzeptieren. In verschiedenen Arbeitsgruppen wird kooperiert. Vor allem die Arbeitsgruppen Support und Marketing entlasten kleine Bibliotheken und ermöglichen eine gute Außenwirkung.

Die Moderation eines so großen Verbundes ist zwingend notwendig und würde eine einzelne Bibliothek überfordern. Die Hessische Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken organisiert den Verbund und überwacht unter anderem die Bereitstellung der vertraglich vereinbarten Etatmittel. Sie unterstützt Bibliotheken in kommunaler Trägerschaft bei der Beantragung einer Förderung aus dem Hessischen kommunalen Finanzausgleich. So beschränkt sich das Angebot digitaler Werke sich nicht nur auf Groß- und Mittelstadtbibliotheken sondern kann auch von kleinen Bibliotheken angeboten werden.

Das Erfolgsrezept
Man nehme aus jeder Verbundbibliothek 5 % des Erwerbungsetats und die aktive Mitarbeit in einer Arbeitsgruppe. Mit der Hälfte des Etats schaffe man reichlich eBooks, ePaper, eMagazine, eAudio, eVideo und eMusik an. Die restlichen Etatmittel verwende man zur Staffelung nach den Wünschen der NutzerInnen. Ein großer Bestand, attraktive Ausleihbedingungen und die Integration der digitalen Bestände in die physische Bibliothekswelt garantieren eine sehr gute Nutzung und eine hohe Nachfrage.

Ihr Mail-Kontakt für mehr Informationen: Eckhard.kummrow@hs-rm.de


Mag. Gerald Leitner


Geschäftsführer des Büchereiverbandes Österreichs

Leitner
Mag. Gerald Leitner (Copyright)

Gerald Leitner studierte Germanistik und Geschichte an der Universität Wien. Arbeitete als Journalist, Vortragender an Universitäten und Fachhochschulen und leitete die Ausbildung von BibliothekarInnen an Öffentlichen Bibliotheken in Österreich.  Seit 1998 ist er Geschäftsführer des BVÖ. Er ist in zahlreichen internationalen Projekten und Institutionen involviert, von 2007 – 2012 war er EBLIDA Präsident, seit 2011 ist er IFLA Vorstandsmitglied und Chair von IFLA MLAS. Sein besonderes Interese gilt Kampagnen zur Verbesserung der Situation der Bibliotheken. Er initiierte „Österreich liest. Treffpunkt Bibliothek“ (Vorbild der BRD-Aktion „Treffpunkt Bibliothek“  die EBLIDA  Awarness Campaign „The right to e-read“.

The right to e-read


Die Zukunft des Lesens und der Bibliotheken

Die Transformation des Medien- und Informationsmarktes ist die größte Heuausforderung für die Zukunft der Bibliotheken. Wir beobachten einen immer stärker wachsenden e-book-Markt. Dieser wächst in den europäischen Ländern verschieden schnell. Gewiß ist jedoch, die Entwicklung wird in Zukunft uns alle betreffen! Viele Bibliotheken bemühen sich atttraktive e-books-Sevices aufzubauen., aber sie warden dabei behindert. Mit Besorgnis stellen wir fest, dass manche Verleger unwillig sind e-books zu fairen Kondition – ja überhaupt – an Bibliotheken zu verkaufen ode zu lizensiern.

Falls wir in Zukunft nicht Museen gedruckter Bücher, sondern attraktive Informationszentren mit allen modernen Medien sein wollen, müssen wir diese Situation verändern. Um den Zugang zu Information und Kultur, aber auch um die Zukunft der Bibliotheken sicherzutellen, brauchen wir eine Änderung des Urhberrechts in Europa und in unseren Ländern! Dafür startet EBLIDA mit den europäischen Bbliotheksverbänden die Kampagne “The right to e-read. Your library”.


Barbara Lison


Direktorin der Stadtbibliothek Bremen

Lison
Barbara Lison

In den letzten 20 Jahren meiner Karriere war ich als Direktorin der Stadtbibliothek Bremen in einem großstädtischen Bibliothekssystem mit über 3,5 Millionen Entleihungen und über 1,2 Millionen Besuchen tätig. Davor leitete ich 5 Jahre die Stadtbibliothek Oldenburg. Mein Berufseinstieg in die Welt der Bibliotheken begann 1987, als ich die Leiterin der Bibliothek und des Informationszentrums der Bundesanstalt für Arbeitsschutz in Dortmund war.

Ich habe das Bibliotheksreferendariat absolviert und besitze einen Universitätsabschluss in Slawistik und Geschichte. Direkt nach meinem Studium arbeitete ich auch als Lehrerin an Schulen in Düsseldorf, wo ich auch mein Assessorexamen für den Lehrberuf machte.

Meine heutigen Arbeitsschwerpunkte neben der Leitung der Stadtbibliothek Bremen liegen in meinem bibliothekspolitischen Engagement  auf nationaler und auch auf internationaler Ebene. Von 1997 bis 2001 und von 2005 bis 2009 war ich Mitglied des Vorstands von EBLIDA, des Dachverbandes der europäischen nationalen Bibliotheksverbände, wo ich von 2006 bis 2009 als Vize-Präsidentin fungierte.

Von 2011 bis 2013 bin ich weltweit gewähltes Mitglied des IFLA-Governing Boards, des Vorstandes für die Weltorganisation der Bibliotheken.

Von 2006 bis 2010 war ich Präsidentin der nationalen Dachorganisation der deutschen Bibliotheken und Informationseinrichtungen (BID). Zwischen 2004 und 2006 und ab 2010 bin ich Mitglied des Vorstands des Deutschen Bibliotheksverbandes (DBV).

Im Oktober 2012 wurde ich zum Mitglied des OCLC Board of Trustees gewählt.

Ich arbeite gelegentlich auch als Expertin für das Goethe-Institut im Ausland und halte Seminare, Workshops und Vorträge zu vielen Themen. Der Hauptakzent liegt auch hier auf dem Bibliotheksmanagement und der Bibliothekspolitik.

Leistung scharf analysiert


Bibliotheksmanagement mit Kennzahlen in Bremen

Bibliotheken sind als öffentlich finanzierte Einrichtungen verpflichtet, über Ihre Leistungen Rechenschaft abzulegen. Dies geschieht in der Regel durch einen Jahresbericht, in dem auch das „klassische Zahlengerüst“ für Bibliotheksleistungen – meistens Entleihungen, Besuche, Bestand - abgebildet ist. Die Bewertung der Leistung und dieser Messzahlen des Berichtsjahres wird in der Regel auf der Basis des Vergleichs mit dem Vorjahr vorgenommen.

Doch Messzahlen alleine sind keine ausreichende Grundlage für die angemessene Darstellung der Bibliotheksleistung in Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit; und sie liefern für die strategische Planung auch nicht unbedingt ausreichende Informationen. Welches Potenzial in diesem Zusammenhang das Bibliotheksmanagement mit Kennzahlen und Leistungsindikatoren liefert, stellte Frau Lison in diesem Vortrag mit Beispielen aus der Stadtbibliothek Bremen dar.


Lesen macht stark. Lesen und digitale Medien


Bündnisse für Bildung – mit Bilderbuchkinos, Tablet-PCs und Social Media lernen

Wuehr
Brigitta Wühr

Julia Schabos, Projektleitung „Lesen macht stark“ Deutscher Bibliotheksverband e.V. (dbv)

Julia Schabos stellte in Vertretung von Brigitta Wühr das dbv-Konzept „Lesen macht stark: Lesen und digitale Medien“ vor, das im Rahmen des BMBF-Programmes „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ außerschulische Maßnahmen fördert, insbesondere der kulturellen Bildung, die bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche von 3-18 Jahren in ihrer Entwicklung unterstützen. Bibliotheken können sich beim dbv zur Teilnahme an dem Programm bewerben.

Für das Konzept  Lesen macht stark: Lesen und digitale Medien  erhält der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) gemeinsam mit seinem Kooperationspartner Stiftung Digitale Chancen eine Fördersumme in Höhe von bis zu 10 Millionen Euro innerhalb der nächsten 5 Jahre (2013 - 2017). 

Die fünf Maßnahmen des Gesamtkonzepts des dbv fördern altersgerecht die Lesefähigkeit der fünf Zielgruppen (Kinder und Jugendliche von 3-5 Jahren, 6-8 Jahren, 9-12 Jahren, 13-15 Jahren und 16-18 Jahren) und bedienen sich dabei auch immer digitaler Medien. So wird das Interesse der Kinder und Jugendlichen an diesen Medien genutzt und gleichzeitig ihre Medienkompetenz gestärkt.


Lesezentrum kippt Leseknick


Ergebnisse des Pilotprojektes Lesezentrum an der Sekundarschule Oberdorf/Schweiz

schlinger
Theres Schlienger

Theres Schlienger (1964).

CAS Information+Dokumentation Fachhochschule Zentralschweiz in Luzern. CAS Kulturmanagement Stapferhaus Lenzburg. Als Fachreferentin seit 2001 in der Kantonsbibliothek Baselland. Seit 2010 Leiterin Fachstelle Schulbibliotheken Kanton Baselland inkl. Projektleitung Lesezentrum Sekundarschule Waldenburgertal in Oberdorf.

Matter
Dr. Gerhard W. Matter

Dr. Gerhard W. Matter (1955).

Studium der Geschichte und Geografie an der Universität Zürich. Ausbildung zum wissenschaftlichen Bibliothekar in Zürich/Toronto. Als Kantonsbibliothekar Baselland seit 2005 Leiter einer der attraktivsten Bibliotheken der Schweiz. Langjähriges Engagement in der bibliothekarischen Ausbildung und Dozent an der Universität Zürich. Mitglied des wissenschaftlichen Beirates des Studiengangs Informationswissenschaft an der Hochschule in Chur und der Fachzeitschrift Buch und Bibliothek.


Zeigt was in Euch steckt! BiblioFreak


Ein interaktives Experiment zu realen und virtuellen Marketingchancen im Web 2.0

bibliofreak_logo
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BiblioFreak-Test-Bibliotheken und -Initiatoren ekz und OCLC

Neueste Erkenntnisse aus dem Pilottest mit „BiblioFreak“ (www-bibliofreak.org) präsentierten die Pilot-Bibliotheken (Sömmerda, Leverkusen, Mettmann, Graz und Baselland) und die Beteiligten von der ekz, des dbv und BVÖ und  von OCLC Deutschland, Niederlande und USA. BiblioFreak ist eine auf der Basis der US-Kampagne www.geekthelibrary.org entstandene Aufmerksamkeitskampagne für Öffentliche Bibliotheken. Die Aktion nimmt die Passion der einzelnen Menschen in den Blick und initiiert aktiv einen Dialog.

Seit Juni 2012 bereitet OCLC zusammen mit der ekz, einem internationalen Team von Bibliotheken, dem dbv und dem BVÖ eine deutschsprachige Version der in den USA erfolgreichen aufmerksamkeitsstarken Kampagne für die DACH-Länder Österreich, Schweiz und Deutschland vor.

Die Stadtbibliotheken Baselland (CH), Graz (A), Leverkusen, Mettmann und Sömmerda begannen als Pilottest-Bibliotheken lokal mit den Aktionen. Sie werden in den kommenden Monaten mit dieser neuen und ungewöhnlichen Form Menschen in ihren Städten ansprechen.

Bei Erfolg soll die Kampagne, unterstützt durch weitere Partner, ab Frühjahr 2014 den Öffentlichen Bibliotheken in den DACH-Ländern für ihre lokale Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung stehen.


Ideen-Shopping in der Ideen-Galerie


Galerie und Dialog: Gute Aussichten

DBLT_2013
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In den Pausen standen Ihnen diese Ansprechpartner und Referenten an 11 Postertischen für den Dialog und zum Ideen-Shopping zur Verfügung. 

Die 180 Teilnehmer nutzten sie für den Austausch für ihre Bibliothek und gaben eigene Erfahrungen ein.


Round Table - Diskussionsrunde


Anforderungen an Bibliothekskooperationen

RoundTable-2013
Round-Table des Bibliotheksleitertages 2012 - Copyright OCLC

Anforderungen an Bibliothekskooperationen –  Potentiale und Grenzen der Gemeinsamkeit?

Alle Referenten und die Praxisbibliotheken der Ideengalerie diskutierten zusammen mit den Teilnehmern. In den Vorträgen und der Diskussion kamen die Bereiche, in denen Zusammenarbeit eine Rolle spielt, auf die Bühne:

  • Moderne Services der Bibliothek
  • Bibliotheksmanagement
  • Bibliotheksmarketing
  • Welche Möglichkeiten bieten sich großen Bibliotheken?
  • Welche Vorteile können gerade kleine Bibliothek nutzen?

Die Teilnehmer der Tagung brachten ihre Ideen und kontroverse Aspekte am "Runden Tisch" in die Diskussion ein.

Moderiert wird die Gesprächsrunde durch Norbert Weinberger, Geschäftsführer OCLC.