Deutsch


Christian Jahl


Leiter der Hauptbücherei der Büchereien Wien

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Christian Jahl - Copyright: Eimer
Wieldraaijer/bibliotheekblad

Geboren am 8. Oktober 1961 in Wien. Studium der Volkswirtschaft, nicht abgeschlossen. Seit 1984 bei den buechereien wien in der Hauptbücherei tätig. Schwerpunkt der Aufgaben: Neue Medien. Von 1999 bis 2001 Personalreferent derbuechereien wien. Seit 1. April 2001 Leiter der Hauptbücherei in der Skodagasse, ab Eröffnung im April 2003 Leiter der Hauptbücherei der Büchereien Wien. Mitglied im Vorstand des Österreichischen Büchereiverbandes (BVÖ).  Motto: (für die Bibliothek): "Verkauf deine Klugheit und beschaff dir Staunen." *
 
*Maulana Dschalal ad-Din (Rumi)
http://de.wikipedia.org/wiki/Dschalal_ad-Din_ar-Rumi

www.buechereien.wien.at

Gemeinsam stärker


Die Hauptbücherei Wien und ihre Kooperationspartner

Christian Jahl, Leiter der Hauptbücherei der Büchereien Wien

Das Heranwachsen einer neuen Generation, der „Digital Natives“ mit ihrer neuen Art des Medienerwerbs, mit ihrer neuen Erwartungshaltung im Konsumverhalten und damit auch der öffentlichen Bibliothek gegenüber, macht es nötig, die öffentliche Bibliothek wieder einmal zum Teil neu zu erfinden.

Die Entlehnbibliothek, zumindest jene, die physische Medien verleiht, wird an Bedeutung verlieren, die Ausleihe elektronischer Medien, aber besonders die Funktion der öffentlichen Bibliothek als Lernort, als Ort der interkulturellen Bibliotheksarbeit, als Platz der Leseförderung und Vermittlung von Medienkompetenz wird weiter stark an Bedeutung gewinnen. Die öffentliche Bibliothek wird stärker noch als heute das „öffentliche Wohnzimmer“ der Kommune, die öffentliche Bibliothek ist Ort der Aufklärung, wo wichtige gesellschaftliche Themen diskutiert werden.

Zur Erfüllung dieser Aufgaben braucht die Bibliothek Partner und muss sich in der Stadt vernetzen. Andere Einrichtungen der Stadt, Schulen, Kindergärten, Kultur,- und Bildungseinrichtungen, wie Volkshochschulen, Universitäten und Wiener Festwochen, NGOs, Botschaften und Kulturinstitute und private Unternehmen werden Partner der öffentlichen Bibliothek.

Anhand der Kooperationen der Hauptbücherei der Büchereien Wien werden unter anderem folgende Themen behandelt:

  • Warum braucht eine öffentliche Bibliothek Kooperationspartner?
  • Warum sind öffentliche Bibliotheken als Kooperationspartner interessant?
  • Kooperationen als integrativer Teil der Bibliotheksphilosophie.

Über Christian Jahl

www.buechereien.wien.at


Dr. Dirk Wissen


Direktor der Stadt- und Regionalbibliothek Frankfurt (Oder)

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Dr. Dirk Wissen, copyright: Thomas Ritter

Dirk Wissen studierte in Hamburg, Berlin und Wien. Seine Dissertation „Zukunft der Bibliographie – Bibliographie der Zukunft“, bezieht sich auf die Disziplinen der (inter-)nationalen Informations- und Kommunikationstechniken. Seine mehrjährige Berufspraxis, zunächst in Berlin und Würzburg und heute in Frankfurt (Oder) konzentriert sich auf die Konzeption von Veranstaltungsprojekten in Kooperation mit Bildungs- und Kultureinrichtungen. Sein aktuelles Projekt ist die Koordination und Moderation der Fernsehsendung „Wissen trifft... – Das Kulturgespräch an der Oder”, eine literaturvermittelnde Kulturveranstaltung sowie das „Autorentreffen“ regionaler Schriftsteller.

www.srb-ff.de

Kooperativer Bildungs- und Kulturpartner


Die Bibliothek als kooperativer Bildungs- und Kulturpartner in Stadt und Region

Dr. Dirk Wissen, Direktor der Stadt- und Regionalbibliothek Frankfurt (Oder)

Auftrag einer Öffentlichen Bibliothek ist es, Wissen zugänglich zu machen, zu vermitteln, auszutauschen und zu vernetzen. Doch was gehört noch zum Auftrag einer guten Bibliothek? Ein Angebot aktueller und umfassender Informationen und Medien, eine anregende Atmosphäre, eine umfassende Literatur- sowie Medienförderung und -vermittlung durch Veranstaltungen, eine gute Beratung durch ein kompetentes Team. Und dies, im Rahmen von nutzerorientierten und vielseitigen Angeboten und Services.
Doch viele andere Bildungs- und Kultureinrichtungen bieten ähnlich gute Angebote. Wie also als Bibliothek agieren, ohne in einen Wettkampf zu treten?
Die Kooperationen der Stadt- und Regionalbibliothek (SRB) in Frankfurt (Oder) mit über 100 anderen Einrichtungen dienen dem Ziel, ein auf Dauer angelegtes, systematisches und intensives Partnerschaftsbündnis zu gründen, um konkrete Projekte synergetisch umsetzen zu können. Durch eine strategische Kooperationsinitiative konnten so die kommunalen Aufgaben und Ziele im Bildungs- und Kulturbereich gefördert und optimal für die Bürger angeboten werden.
Der Praxisbericht verdeutlicht, wie mit allen Schulen der Stadt, Kindertagesstätten, dem Eltern-Kind-Zentrum, dem Kleist-Museum, dem Kleinen-Kino, dem Stadtfernsehen-WMZ, dem Tourismusverein, der Universitätsbibliothek und auch mit ehrenamtlichen Helfern Kooperationen konzeptionell ausgerichtet und strategisch eingegangen werden konnten. Positive Nebeneffekte wie gemeinsame Bürgernähe, Kostenersparnis, Netzwerksbildung, Öffentlichkeitsarbeit, Ressourcenbündelung, Synergienutzung, etc. verdeutlichen, welche Leistungs- und Qualitätssteigerung, aber auch Ressourcen- und Etatminderung Kooperationen bieten können.

Über Dr. Dirk Wissen

www.srb-ff.de


Simone Vetter


Leiterin Medienservice und IMeNS-Zentrale, Lahn-Dill-Kreis

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Simone Vetter

Simone Vetter verfügt über eine langjährige Berufserfahrung in wissenschaftlichen wie öffentlichen Bibliotheken, arbeitet seit 15 Jahren in Führungspositionen und hat insbesondere an bibliothekarischen IT-Projekten federführend mitgewirkt. 
Seit sechs Jahren leitet sie den Medienservice der Schulabteilung des Lahn-Dill-Kreises mit 14 Mitarbeiter/innen und drei Auszubildenden, hat hier die internen Arbeitsbereiche zu einer integrierten Arbeits- und Servicestruktur zusammengeführt und das „Informations- und Mediennetzwerk der Medienzentren und Schulen im Lahn-Dill-Kreis“ (kurz: IMeNS) mit schulbibliothekarischer Servicestelle und IT-Netzwerkzentrale aufgebaut.
Frau Vetter ist Diplom-Bibliothekarin und hat neben ihrer Vollzeittätigkeit das Studium zur Diplom-Kauffrau an der Fernuniversität Hagen absolviert.
Motto: Lebenslanges Lernen fängt bei möglichst früh einsetzender Medienbildung – mit allen Medien – an!

http://imens.lahn-dill-kreis.de

Ausgezeichnetes Netzwerk


Ausgezeichnetes Informations- und Mediennetzwerk für Schüler/innen und Lehrer/innen

Simone Vetter, Leiterin Medienservice und IMeNS-Zentrale, Lahn-Dill-Kreis

Der Lahn-Dill-Kreis als ländlicher Schulträger von fast 100 Schulen hat einen „schulbibliothekarischen Service“ für seine Schulen eingerichtet und organisatorisch mit den Aufgabenbereichen „IT-Service für Schulen“ und „Medienzentren (ehemals Kreisbildstellen)“ kombiniert. Von diesem zentralen Medienservice aus entstand in wenigen Jahren zusammen mit den Schulen ein Informations- und Mediennetzwerk der Medienzentren und Schulen im Lahn-Dill-Kreis (IMeNS), das einem Gesamtkonzept folgt und eine effektive Arbeitsteilung zur Grundlage hat. 
Im technisch vernetzten Verbund sind schulbibliothekarische Fortbildungen, flexible Vor-Ort-Schulungen, eine kontinuierliche bibliotheksfachliche Betreuung für die in Schulbibliotheken zumeist ehrenamtlich Tätigen, ein IMeNS-Ausweis von der Einschulung bis zum Schulabgang (mit Online-Nutzung), altersgerechte Medienbildung mit allen Medienarten und vielfältige Kooperationen mit anderen Einrichtungen wesentliche Erfolgsfaktoren. Die IMeNS-Zentrale entlastet die Schulbibliotheken von vertraglichen und verwaltungslastigen Aufgaben, finanziert für alle kostengünstig Dienstleistungen und sorgt für stete technische Funktionsfähigkeit. Evaluationsmaßnahmen, politische Berichterstattung und Öffentlichkeitsarbeit vergrößern den Stellenwert und die finanzielle Unterstützung schulbibliothekarischer Arbeit. 
Auch öffentliche Bibliotheken von Städten und Gemeinden im Landkreis streben zunehmend die Teilnahme am IMeNS-Verbund an. 
Der Vortrag stellt die wichtigen Aspekte, Erfahrungen und Entwicklungsperspektiven heraus und will zu kreativen gemeinsamen Initiativen anregen. 
IMeNS wurde 2010 mit dem Hessischen Bibliothekspreis ausgezeichnet.

Über Simone Vetter

http://imens.lahn-dill-kreis.de


Dr. Arend Flemming


Bibliotheksleiter der Städtischen Bibliotheken Dresden

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Dr. Arend Flemming

Berufsausbildung

1985: Diplom Automatisierungstechnik / Informationsverarbeitung an der Hochschule für Verkehrswesen „Friedrich List“ Dresden, Auszeichnung „Friedrich-List-Preis“

1988: Promotion auf o.g. Fachgebiet 

1993: Diplom Bibliothekswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin 


Berufserfahrung

Abteilungsleiter EDV an der Stadt- und Bezirksbibliothek Dresden von 1988 bis 1990

Direktor Städtische Bibliotheken Dresden seit 1991


Ehrenamtliche Berufungen und Wahlfunktionen

DBV, Landesverband Sachsen, Vorsitz seit 2010

DBV, Sektion 1 (deutsche Großstadtbibliotheken): stellv. Vorsitz  seit 1992

ekz Reutlingen, Bibliothekarischer Beirat seit 2008

ZLB Berlin, Stiftungsrat und Lenkungsausschuss seit 2009

HTWK Leipzig, Lehrbeauftragter Personal/Organisation seit 2010

Stiftungsrat der Bürgerstiftung Dresden, Mitglied seit 2002, stellv. Vorsitz seit 2006


www.bibo-dresden.de

Lesestark! - Dresden blättert die Welt auf


Strategisches Partnerschaftsmanagement der Städtischen Bibliotheken Dresden am Beispiel des Projektes „Lesestark! – Dresden blättert die Welt auf“

Die Städtischen Bibliotheken Dresden arbeiten seit der Wende mit einem konsequent strategischen Ansatz. Neben Bibliotheksentwicklungsplänen, Personalentwicklungsplänen und einer mittelfristig angelegten Bestands- und Etatplanung wird auch die Gewinnung von und die Arbeit mit Partnern planungsmäßig angelegt. 

Nach Profilierung des Konzeptes im Rahmen eines internationalen Projektes werden die Grundlagen ständig aktualisiert und an die vor Ort im jeweiligen Planungszeitraum vorgefundenen Bedingungen angepasst.

Vorgestellt werden die Arten von Partnerschaften, die Identifikation und Bindung von Partnern sowie die Organisation der vernetzten Projekte.

Das Leseförderungsprojekt „Lesestark! – Dresden blättert die Welt auf“ wird als beispielgebend vorgestellt. Die Entstehungsgeschichte ist geprägt durch gute Erfahrungen der Bibliothekspartner, wäre nie installierbar ohne ein innovatives Netzwerk von kommunalen und nicht-kommunalen Einrichtungen und hat wegen der guten inhaltlichen und organisatorischen Ergebnisse bereits drei weitere Projekte ermöglicht. Auch bei der Überführung in den Dauerbetrieb gelang es, für alle Beteiligten innovative Wege zu öffnen, für deren Beschreitung zur Zeit weitere Partner gesucht werden.

Ergänzend hält der Vortrag Erfahrungen bzgl. direkter Ergebnisse und indirekter Effekte bereit, Fallstricke und Erfolgsvoraussetzungen werden erwähnt.

Über Dr. Arend Flemming

www.bibo-dresden.de


Alexander G. Wehrmann


Managing Director LEWIS PR, Frankfurt am Main

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Alexander G. Wehrmann

Der gebürtige Münchner und Dipl.-Kfm. (Univ.) hat vor drei Jahren die Frankfurter Niederlassung von LEWIS PR eröffnet. Vor seinem Wechsel von der Isar an den Main war er bereits zwei Jahre für die internationale PR-Agentur tätig, die auf die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von Hightech-Unternehmen spezialisiert ist. Insgesamt verfügt er über knapp zehn Jahre Erfahrung in der PR-Beratung. “Ich freue mich heute umso mehr, dass ich mich nach meinem Studium für die Kommunikation als Berufsfeld entschieden habe, weil ich die neuesten Entwicklungen hautnah miterlebe und tagtäglich praktizieren darf.”

 

 

Unsere Tipps für erfolgreiche Social Media PR:

www.lewispr.de/socialmedia/

Soziale Netzwerke


Soziale Netzwerke - und wie Bibliotheken Zielgruppen neu für sich gewinnen können

Alexander G. Wehrmann, Managing Director LEWIS PR, Frankfurt am Main

Das Internet hat sich innerhalb kürzester Zeit vom einfachen Informations- zum interaktiven Mitmach-Medium für Alle entwickelt. Diente das World Wide Web früher bestimmten Zielgruppen primär zur Suche und Recherche, sind es heute vor allem die so genannten Digital Natives, die durch ein völlig neues, netzwerk-affines Mediennutzungsverhalten Angebote und Inhalte im Internet bestimmen. Der Nutzer bestimmt, wann er welche Informationen wie erhalten will.

Im Kontext dieser zunehmenden Digitalisierung von Informationen kommt Bibliotheken eine besondere Bedeutung zu. Damit moderne Bücherein nicht auf das Sammeln, Sichten, Ordnen, Erschließen und Verbreiten von Informationen über das Internet reduziert werden, müssen sie den Dialog mit ihrer Zielgruppe aktiv suchen und pflegen. Soziale Netzwerke bieten ungeahnte Vorteile für die bessere Vermarktung eigener Angebote und Serviceleistungen - man muss nur wissen, wo man seine Zielgruppen findet, wie man mit ihnen interagiert, um sie schließlich für sich zu gewinnen und an sich zu binden.

Im Rahmen des Deutschen Bibliotheksleitertags erfahren Sie alles Wissenswerte über aktuelle Entwicklungen und Trends in sozialen Netzwerken. Ausgewählte Beispiele aus der Praxis verdeutlichen darüber hinaus die Bedeutung für die tägliche Bibliotheksarbeit. Und schließlich lernen Sie erste Schritte für die Interaktion mit der Zielgruppe kennen und erhalten Tipps für die eigene Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Über Alexander G. Wehrmann 

Unsere Tipps für erfolgreiche Social Media PR
www.lewispr.de/socialmedia/