Abstracts

BIB-Control – Managementinformationen für Bibliotheken: Nutzererfahrungen von der FH-Muenster.

Dr. Bruno Klotz-Berendes (Fachhochschule Münster)


BIB-Control ist die optimale Lösung für alle Arten des Reportings in einer Bibliothek: praxiserprobt und effizient. Denn es führt alle wichtigen Daten aus beliebigen Quellen in einen gemeinsamen Datenpool zusammen - für übersichtliche Statistiken,
Managementinformationen und Auswertungen. Diese Informationen können für Planung und Steuerung, Budget-Verhandlungen und Investitionen genutzt werden.

 

Eine große Spezialbibliothek beschreitet neue Wege. Die Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung migriert von ALLEGRO nach SunRise

Walter Wimmer (Friedrich-Ebert-Stiftung)

Die Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung betreibt seit vielen Jahren eines der größten und komplexesten ALLEGRO basierten Bibliothekssysteme mit zahlreichen, sehr spezifischen Anpassungen, die aus ihrem Charakter als Spezialbibliothek resultieren.
 
Die Migration nach SunRise stellt damit alle Beteiligten vor zahlreiche Herausforderungen, welche sich aufgrund der ebenfalls geplanten und zeitnah zu realisierenden Online-Verbundteilnahme, sowie der anstehenden Umstellung auf die Gemeinsame Normdatei (GND) als sehr vielschichtig  darstellen.
 
Dieser Werkstattbericht gibt einen Einblick in die komplexe Ausgangslage und die daraus resultierenden hohen Anforderungen an die Konversion der vorhandenen Datenbestände, sowie in die Prozesse, die diese Migration erfolgreich gestalten sollen.

Internationale Kooperation der NB: Einige Beispiele und ihre Bedeutung für die Schweiz

Marie-Christine Doffey (Schweizerische Nationalbibliothek)

Die nationale und internationale Kooperation gehört zu den gesetzlichen Aufgaben der Schweizerischen Nationalbibliothek (NB). International handelt es sich dabei um eine große Bandbreite von Aktivitäten: Austausch von Dokumenten, Aus- und Weiterbildung, Mitarbeit in Standardisierungsgremien, Nutzung von Synergien, gemeinsame Entwicklung neuer Ideen und natürlich die Mitarbeit in Projekten wie The European Library und Europeana. Dadurch soll einerseits der Zugang zu unseren Sammlungen erleichtert und andererseits die NB sowie die Schweiz mit ihren Bibliotheken und Dokumentationszentren bekannter gemacht werden. Die Präsentation wird zuerst einen Überblick über die verschiedenen Kooperationsfelder geben und anschliessend auf Beispiele eingehen, die für unsere Schweizer Kolleginnen und Kollegen besonders wichtig sind.

 

Damit zusammenkommt... Der IDM-Connector verbindet die Nutzerverwaltungen der Bayerischen Staatsbibliothek und der UB München

Dr. Berthold Gillitzer (Bayerische Staatsbibliothek München)

Schon seit vielen Jahren arbeiten die Bayerische Staatsbibliothek und die UB der Ludwigs-Maximilians-Universität München mit einem gemeinsamen Nutzerausweis und sie teilen sich auch den größten Teil ihrer Nutzer, die in beiden Häusern tätig sind. Abhängigkeiten ergaben sie dadurch in vielfacher Weise, ohne dass die Nutzerdaten der beiden Insitutionen in gekoppelt waren, was zu einem hohen Arbeitsaufwand für Nutzer und Bibliotheksmitarbeiter führte. Durch den flexibel konfigurierbaren IDM-Connector von OCLC wurde es möglich, die eigenständigen Nutzerverwaltungen beider Institutionen zu erhalten und dennoch die Daten in effektiver Weise zu synchronisieren. Die Hauptschwierigkeit lag darin, ein Konzept zu finden, das es gestattete, die Datenhaltung in beiden Häusern aufeinander abzubilden, im Einklang mit den vorhandenen Bearbeitungsmodalitäten. Im Ergebnis konnten Synergieeffekte erreicht werden, die es allein ermöglichten, den Ansturm des doppelten Abiturjahrgangs im Jahr 2011 zu verkraften.

Augmented Reality, Location-Based Services, Visual Search, Gesture Based Computing: Innovative User Scenarios for Digital Libraries – Examples from the Bavarian State Library

Dr. Klaus Ceynowa (Bayerische Staatsbibliothek München)

The future of the digital world of knowledge will be determined by three major trends in web technology: the transition from the stationary to the mobile internet, the predominan-ce of highly personalized applications available on the spot (e.g. location-based services), and the replacement of keyboard and mouse by natural user interfaces (from GUI to NUI, gesture-based computing). Basically this means the end of the familiar „internet working place“ as the primary way for distributing and accessing digital information in favour of the „all-pervasive internet“ that will be fully integrated in our daily routines of work and life. How can digital content and information be optimally designed and processed in order to „function“ seamlessly in the new user scenarios of mobile and personalized knowledge worlds? The Bavarian State Library has been experimenting for some years in the field of tools, methods, and services for the „contextualization“ of digital content: mobile apps, augmented reality, location-based services, 3D computing, gesture- and picture-based search and presentation systems are some examples that will be shown and discussed with respect to their potential for innovative information services. It thus becomes clear that a rich, multimedial offer of digital content and services is only half way to success. What equally counts is the seamless integration of content and services into the fascinating and immersive user scenarios of future digital life.


Die „Deutsche Digitale Bibliothek – Kultur und Wissen online“ als nationaler Aggregator für Europeana

Francesca Schulze (Deutsche Nationalbibliothek)

Die Deutsche Digitale Bibliothek (DDB) ist ein zentrales Zugangsportal zum digitalen Erbe deutscher Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen und ist damit der nationale Beitrag zur Europeana. Die DDB bringt Einrichtungen aus den Bereichen Bibliothek, Museum, Archiv, Denkmalpflege, Mediathek und Forschung in einem Netzwerk zusammen und will damit den Austausch der Institutionen untereinander und die spartenübergreifende Präsentation der digitalen Objekte ermöglichen. Das Portal hat seinen Betabetrieb zum Ende des vergangenen Jahres mit einer festen Anzahl von Daten und Datengebern aufgenommen. Sowohl der Datenbestand als auch die Anzahl an abliefernden Institutionen werden nun kontinuierlich ausgebaut. Derzeit wird ein Workflow für die operative Lieferung von Daten an Europeana etabliert.

Der Vortrag stellt die DDB als nationalen Aggregator der Europeana vor und geht insbesondere auf folgende Aspekte ein:

  • Was ist die DDB und wie gestaltet sich die Kooperation mit Europeana?
  • Wie können Bibliotheken an der DDB teilnehmen und welchen Nutzen haben sie davon?
  • Welche Serviceleistungen werden für die Datenlieferung an die DDB und die Weitergabe an Europeana geboten?
  • In welchem Kontext nutzt die DDB das Europeana Data Model (EDM) und warum?
  • Wie sieht eine Konkordanz zwischen bibliothekarischen Daten und dem EDM aus (konzeptionelles Mapping)?
  • Welche Möglichkeiten bieten die Aktivitäten der DDB im Hinblick auf die Vernetzung verschiedener Datenquellen (Linked Data)?
  • Welche Weiterentwicklungen plant die DDB im Jahr 2013?

Nach dem Vortrag wird den Teilnehmern Raum zur Diskussion zu den o.g. Inhalten geboten.

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Wir sind eine weltweite Bibliotheksorganisation, die 1967 von Mitgliedern gegründet wurde und von ihnen verwaltet wird. Diese Gemeinschaft setzt sich im öffentlichen Interesse für den breiteren Zugang zum weltweiten Wissen und die Senkung der damit verbundenen Kosten ein.