Abstracts

Das CIB-Projekt: Statusbericht und zukünftige Entwicklungen

Das Projekt „Cloudbasierte Infrastruktur für Bibliotheksdaten“ (CIB) der deutschen Bibliotheksverbünde HeBIS, BVB und KOBV zielt auf eine Reform der hergebrachten Arbeitsteilung von lokalem Bibliotheksmanagementsystem und regionalem Verbundsystem. An ihre Stelle tritt die weitgehende Verlagerung von Katalogisierung und Lokalsystemfunktionen in internationale Plattformen. Der Vortrag stellt die Kernelemente dieses Vorhabens dar und beschreibt den aktuellen Entwicklungsstand des Projektes.

Dr. Uwe Risch, HeBIS-Verbundzentrale

OCLC WorldShare - Ihr Weg in die Zukunft

Dr. Axel Kaschte, OCLC

Abstract folgt

RDA im Fokus - die Arbeitsgruppe berichtet

Ende 2015 wird in den deutschsprachigen Verbünden das neue weltweite Regelwerk Resource Description and Access (RDA) eingeführt. Die Vorbereitungen zum Umstieg auf dieses internationale Regelwerk haben bereits im Sommer 2012 begonnen. Inzwischen liegen schon viele Ergebnisse vor: Es gibt einen genauen Zeitplan für die RDA-Einführung. Die Elemente (Felder) sind festgelegt, die den Mindeststandard beim Erfassen von Titelaufnahmen und Normdatensätzen darstellen. Die Implementierung in die verschiedenen Katalogsysteme wird mit Hochdruck diskutiert und konzipiert und Schulungen und Fortbildungsveranstaltungen werden vorbereitet. Der Vortrag gibt einen Einblick in die Arbeit der AG RDA und ihrer Unterarbeitsgruppen und informiert Sie über die nächsten Schritte auf dem Weg zum neuen Regelwerk RDA.

Gabriele Meßmer, Bayerische Staatsbibliothek

Effiziente Verwaltung und Nutzung von eMedien

eMedien bringen ganz eigene neue Aufgaben mit sich, die nicht mit den bewährten Mitteln einfach mit erledigt werden können. Angefangen bei den Angebotsformen: eMedien werden nicht einzeln,  vor allem in Paketen/Kollektionen angeboten mit ganz unterschiedlichen Angebotsvariationen seitens Verlagen/Aggregatoren. Daran fügt sich nahtlos das weite Feld der Lizensierung von eMedien an (zu einem eBook/eJournal gehören immer Lizenz-/Nutzungsbedingungen in mannigfaltiger Form und Gestalt). Vor der gewünschten Nutzung durch den Nutzer stehen dann noch technisch/organisatorische Fragen zu Metadaten, Authentifizierung, ZugangsURLs, etc. Ist dies geschehen, will die Frage beantwortet werden, ob die eMedien denn auch genutzt werden. Dafür gibt es Nutzungsstatistiken, jedoch nicht nur eine, sondern so viele wie es Verlage, Aggregatoren und Plattformen gibt… 

Wie halte ich Informationen vor, wie integriere ich Aufgaben in bestehende Workflows, …schaffe ich neue? Wie gelangt der Nutzer zu den lizensierten Inhalten? Und wie kann OCLC dabei helfen?

Bénédict Ripperger, OCLC

Nutzung der WorldCat Knowledge Base API durch Citavi

Citavi unterstützt den gesamten Prozess des wissenschaftlichen Arbeitens – von der Recherche bis zum fertigen Manuskript. Eine besondere Herausforderung ist dabei, dem Nutzer die Volltexte zu Zeitschriftenaufsätzen zu liefern, von denen ihm bisher nur die bibliographischen Daten vorliegen. Die Lösung: Durch die integrierte Zusammenarbeit von Universitätsbibliothek, WorldCat KB-API und Citavi bekommt der Nutzer die Volltexte direkt „auf den Tisch“.

Patrick Hilt, Citavi

RFID-Technologie einmal anders

Mit der Einführung der RFID-Technologie an der Universitätsbibliothek Bielefeld konnte ein lang gehegtes Desiderat umgesetzt werden:
Revision und Bestandskontrolle im Freihandbereich während des laufenden Betriebes.
Das Auslesen der RFID-Etiketten direkt am Regal und der anschließende Abgleich mit dem SISIS-Sunrise-System machen diese Online-Kontrolle möglich.
Neben einem Kurzfilm zur Arbeit am Regal und praktischen Erläuterungen zur Arbeitsweise enthält dieser Beitrag Informationen zu statistischen Auswertungen für das Jahr 2013.

Doris Köhler, Universitätsbibliothek Bielefeld

Wir sind eine weltweite Bibliotheksorganisation, die 1967 von Mitgliedern gegründet wurde und von ihnen verwaltet wird. Diese Gemeinschaft setzt sich im öffentlichen Interesse für den breiteren Zugang zum weltweiten Wissen und die Senkung der damit verbundenen Kosten ein.