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CONTENTdm von OCLC unterstützt jetzt die IIIF Presentation API, um den Zugriff auf digitale Inhalte zu fördern.

Bibliotheken und Museen, die CONTENTdm nutzen, können ihre digitalen Inhalte jetzt über einen gemeinsamen Satz von APIs auf verschiedenen Plattformen teilen und präsentieren.

DUBLIN, Ohio, 2. Oktober 2017 – CONTENTdm, die Verwaltungssoftware für digitale Sammlungen von OCLC, unterstützt jetzt die IIIF Image und Presentation APIs. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass die Mitgliedsbibliotheken und -institutionen Millionen von digitalen Bildern mit verschiedenen Anwendungen nutzen und präsentieren können.

CONTENTdm, das derzeit von 2.500 Institutionen weltweit genutzt wird, wurde vor kurzem einer Überarbeitung unterzogen und bietet nunmehr auf jedem Endgerät eine neue Benutzererfahrung. Die Neugestaltung unterstützt die IIIF Image API, die einen einheitlichen Mechanismus zur Bearbeitung digitaler Bilder für die Anzeige und den Download bietet. Die IIIF Presentation API, mit der Bild-Metadaten angezeigt werden können und durch komplexe digitale Objekte navigiert werden kann, ist die zweite API, die zu CONTENTdm hinzugefügt wird.

Das International Image Interoperability Framework (IIIF), hinter dem eine florierende Community von Bibliotheken, Museen, Softwarefirmen, Wissenschaftlern und Technologien steht, die mit digitalen Bildern und digitalen Bild-Repositorys arbeiten, stellt einen Satz gemeinschaftlich entwickelter API-Spezifikationen für die Interoperabilität in digitalen Bild-Repositorys zur Verfügung.

„Wir machen die IIIF-APIs zur Basis für die CONTENTdm-Entwicklung, da wir möchten, dass OCLC-Mitgliedsbibliotheken einen einheitlichen und ergiebigen Zugriff auf die Bilder in ihren Repositorys bereitstellen können“, sagte Mary Sauer-Games, OCLC Vice President, Global Product Management. „Mit dem IIIF können CONTENTdm-Sammlungen auf neue Art und Weise präsentiert werden und Wissenschaftlern und Forschern stehen bessere Optionen zur Verfügung, um visuelle Ressourcen in einzelnen und mehreren Repositorys anzuzeigen und zu vergleichen. Das direkte Ergebnis dieser Umstellung sind 30 Millionen zusätzliche digitale Bilder von CONTENTdm-Institutionen, die nunmehr über IIIF-APIs verfügbar sind.“

Das IIIF eröffnet neue Möglichkeiten, um mit anderen Institutionen zusammenzuarbeiten und von kollektiven Bemühungen zu profitieren. Es bietet den Benutzern zahlreiche Funktionen, um digitale Objekte anzuzeigen, zu vergleichen, zu bearbeiten und mit ihnen im Internet zu arbeiten – eine Erfahrung, die portabel, teilbar, zitierbar und integrierbar ist. Durch die Inegration von IIIF können Benutzer von CONTENTdm jetzt auf Open-Source-Tools zugreifen, die IIIF-Spezifikationen nutzen. Bibliotheken mit CONTENTdm können Ihre Community jetzt mit den aktuellsten Forschungs-Tools unterstützen, damit sie ihre einzigartigen Sammlungen optimal nutzen kann. Selbst Institution, in denen keine Softwareentwicklung betrieben wird, können diese innovative Software nutzen, die von anderen Mitgliedern entwickelt wurde.

So nutzt beispielsweise Mirador, eine webbasierte, von der Community entwickelte Open-Source-Plattform zur Anzeige von Bildern in mehreren Fenstern, die IIIF-APIs für Seite-an-Seite-Vergleiche von digitalen Bildern mit der Möglichkeit, Bilder aus der ganzen Welt zu vergrößern, anzuzeigen, zu vergleichen und mit Notizen zu versehen. Mirador bietet Forschern zahlreiche Möglichkeiten, um die seltenen und einzigartigen Inhalte der IIIF-Repositorys anzuzeigen, zu vergleichen und mit Notizen zu versehen.

Die Unterstützung von IIIF-APIs durch OCLC wurde auf dem CONTENTdm User Group Meeting 2017 diskutiert, das am 28. September in Kingston, New York, USA, stattfand. Das Meeting fand zusammen mit der The Northeast Regional Digital Collections Conference statt. Diese Veranstaltung bot den Erstellern und Kuratoren digitaler Sammlungen aus der Region und von außerhalb die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Best Practices auszutauschen, an Workshops teilzunehmen und von den führenden Experten im Bereich digitales Kulturerbe zu lernen.

Über OCLC

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