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OCLC gibt CONTENTdm 5 frei

Oberhaching, März 2009  – OCLC gibt CONTENTdm 5, die neueste Version ihrer weitverbreiteten Lösung für die Verwaltung von digitalen Objekten, frei. CONTENTdm 5 unterstützt in vollem Umfang Unicode, den Industriestandard zur Texterkennung für die meisten Sprachen mit nicht westlichen Zeichensätzen, u. a. Chinesisch, Japanisch, Koreanisch, Griechisch und Hebräisch.

“Durch die integrierte Unicode-Unterstützung wird CONTENTdm 5 erheblich aufgewertet und das fortgesetzte Engagement von OCLC für die Verbesserung des weltweiten Informationszugriffs hervorragend veranschaulicht – ganz gleich, in welcher Ausgangssprache die Informationen vorliegen,“ meint Greg Zick, Vizepräsident der OCLC Digital Collection Services. „Indem Bibliotheken ihre in CONTENTdm erstellten Bestandsmetadaten in WorldCat einbringen, sind deren digitale Daten präsent wie nie zuvor und über das Internet weltweit verfügbar.“

Basierend auf den Vorschlägen von über 1.000 Institutionen, die CONTENTdm einsetzen, wurden in diese Version 5 eine große Zahl neuer Funktionen für den Endbenutzer und die Bibliotheksmitarbeiter integriert bzw. vorhandene optimiert.

Dazu gehören stark verbesserte Suchfunktionen, einschließlich der Einbindung von Find, der Suchmaschine von OCLC WorldCat. Durch Funktionen, die über die vollwertige Unicode-Suche hinausgehen, bietet CONTENTdm 5 u. a. die Facetten-Suche (Drill-Downs), d. h. die Möglichkeit zur Auswahl bestimmter Parameter zum Eingrenzen der Suchergebnisse, sowie die Einführung eines Ranking – ähnlich wie Benutzer es bereits von WorldCat.org, Google und Yahoo! kennen.

Das neue CONTENTdm bietet außerdem einen vollständig überarbeiteten Project Client mit strafferen Workflows zur Bestandserfassung, der den zeitlichen und finanziellen Aufwand zum Erstellen digitaler Sammlungen verringert.

Zu den Neuerungen von CONTENTdm 5 zählt auch ein neues Reporting Modul, das die Nachverfolgung und Auswertung der Bestandsnutzung erleichtert, sowie neun integrierte Thesauri. Zusätzlich lassen sich mit diesem Release noch mehr Kollektionen mit noch mehr Metadatenfeldern verwalten.

CONTENTdm 5 erleichtert den Umgang mit EAD-Dateien (Encoded Archival Description), etwa das Importieren, Anzeigen und Verwenden von Suchwerkzeugen.

„Die neue EAD-Funktionalität bietet Archivaren erweiterte Optionen für die Einbindung von Suchwerkzeugen bei digitalen Sammlungen“, sagt Jackie Dooley, Berater für Archivierung bei OCLC Programs and Research. „Indem die Suchwerkzeuge vollwertige Suchen aus den CONTENTdm-Digitalbeständen heraus ermöglichen, und zwar zusammen mit den ebenfalls abrufbaren Metadaten der Objektebene, verbessern sich für Benutzer sowohl die Suchergebnisse als auch der Überblick über  einzigartige und eindrucksvolle Materialien, selbst wenn diese zum großen Teil noch zu digitalisieren sind.“

 „CONTENTdm 5 kann praktisch jede Art von Inhalt verarbeiten, die Bibliotheken für ihre Benutzer bereitstellen möchten“, sagte Mark Jordan, Leiter der Bibliothekssysteme an der W.C.A. Bennett Library der Simon Fraser University. „Die neuen Unicode-Funktionen von CONTENTdm 5 machen das Programm außerdem zukunftssicher, sodass es auch neue Inhaltstypen bewältigen kann, sobald diese zur Verfügung stehen.“

Die Verwaltung und Bereitstellung digitaler Bestände gewinnt für die Bibliotheken immer mehr an Bedeutung. Da sich mithilfe von CONTENTdm Millionen von digitalen Objekten verwalten lassen, und Hunderttausende solcher Objekte über WorldCat verfügbar sind, wird OCLC den Ausführungen von Dr. Zick zufolge fortlaufend an der Weiterentwicklung von CONTENTdm sowie der zugehörigen Produkte und Dienste arbeiten, um die Bibliotheken bei diesen wichtigen Aufgaben zu unterstützen.

Anwendungsbeispiele für CONTENTdm in Bibliotheken sowie nähere Informationen zu CONTENTdm finden Sie unter www.oclc.org/de/de/contentdm/default.htm.

OCLC unterstützt die Treffen von CONTENTdm Benutzergruppen, die sich mit der Verwaltung digitaler Sammlungen und der optimalen Verwendung von CONTENTdm beschäftigen. Nähere Informationen dazu erhalten Sie unter der E-Mail-Adresse contentdm@oclc.org.

Über die Simon Fraser University
Die nach dem Forscher Simon Fraser benannte Simon Fraser University (kurz SFU) wurde am 9. September 1965 eröffnet. Der Aufbau der Hochschule vom ersten Entwurf bis zur Aufnahme des Lehrbetriebs mit 2.500 Studierenden in nur 30 Monaten brachte der SFU den Spitznamen „Instant University“ ein. Nach mittlerweile 42 Jahren kann die Simon Fraser University heute auf 30.000 Studierende verweisen sowie auf 100.000 Alumni, mehr als 700 Professoren und 1.600 Mitarbeiter. Das ursprüngliche Campusgelände hat sich inzwischen auf drei Standorte in Burnaby, Vancouver und Surrey vergrößert. Die SFU ist bekannt für innovative Lehre, Forschung und Soziales Engagement.

Über OCLC
OCLC ist eine weltweit tätige, auf Mitgliedschaft basierende Non-Profit-Bibliotheksorganisation, die 1967 in Dublin im US-Bundesstaat Ohio gegründet wurde. Über 60.000 Bibliotheken in 112 Ländern nehmen die Dienste von OCLC in den Bereichen Katalogisierung, digitaler Auskunft, gemeinsame Ressourcenverwaltung, eContent, Konservierung, Bibliotheksmanagement und Webdienste in Anspruch. In Gemeinschaft mit den Mitgliedsbibliotheken erstellt und pflegt OCLC WorldCat - die weltweit umfassendste bibliografische Datenbank mit über einer Milliarde Bibliotheksbestandsnachweisen.

Sind Sie an weiteren Informationen interessiert, dann besuchen Sie uns auf www.oclc.org.

OCLC, CONTENTdm und WorldCat sind Marken/Dienstleistungsmarken von OCLC (Online Computer Library Center), Inc. Die Produkte, Dienste und Handelsnamen von Drittanbietern sind Marken/Dienstleistungsmarken ihres jeweiligen Eigentümers.

Weitere Informationen:

Bob Murphy
E murphyb@oclc.org
T +1-614-761-5136

Sehen Sie dazu auch:

CONTENTdm Digital Collection Management


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