OCLC benennt Teilnehmer für das Jay Jordan IFLA/OCLC-Förderprogramm für Berufsanfänger 2009
DUBLIN, Ohio, USA, 11. August 2008 – OCLC hat heute zusammen mit der International Federation of Library Associations and Institutions (IFLA) und der American Theological Library Association die Bibliothekare bekannt gegeben, die am Jay Jordan IFLA/OCLC-Förderprogramm für Berufsanfänger 2009 teilnehmen werden.
Die IFLA/OCLC-Programmteilnehmer 2009 wurden auf einer Pressekonferenz im Rahmen des Weltkongresses Bibliothek und Information: 74. IFLA-Generalkonferenz und Ratsversammlung in Québec, Kanada von Jay Jordan, Präsident und CEO von OCLC benannt. Die IFLA/OCLC-Programmteilnehmer 2009 sind:
- John Kiyaga, Bibliotheksassistent, Uganda Christian University, Mukono, Uganda
- Ani Minasyan, Leih-/Auskunftsbibliothekarin, American University of Armenia, Jerewan, Republik Armenien
- Caleb Ouma, Bibliothekar, Nation Media Group, Nairobi, Kenia
- Saima Qutab, Bibliothekarin, Direktion General Mines & Minerals, Lahore, Pakistan
- Raymond Sikanyika, Leitender Bibliotheksassistent, Copperbelt University, Kitwe, Sambia
- Vesna Vuksan, Leiterin, Bibliotheksentwicklung, Stadtbibliothek Belgrad, Belgrad, Serbien.
Das Jay Jordan IFLA/OCLC-Förderprogramm für Berufsanfänger unterstützt Bibliotheks- und Informationswissenschaftler aus Entwicklungsländern. Dazu bietet das Programm Fortbildungsmöglichkeiten und Einblick in eine Vielzahl von Themen in den Bereichen Informationstechnologie, Bibliotheksbetrieb und globale Zusammenarbeit im Bibliothekswesen. Seit seiner Gründung im Jahr 2001 haben bereits 44 Bibliothekare und Informationswissenschaftler aus 28 Ländern am Programm teilgenommen.
„In diesem Jahr werden erstmals auch Vertreter aus Armenien und Sambia am Programm teilnehmen,“ gab Jay Jordan bekannt. „Wir freuen uns, dass am diesjährigen Programm eine so bedeutende Gruppe passionierter Bibliothekare teilnimmt. Wie ich den Teilnehmern in ihrer ersten Woche auf unserem Campus zu sagen pflege, werden wir mehr von ihnen lernen als sie von uns.“
Während des fünfwöchigen Programms vom 26. April bis 31. Mai 2009 werden sich die Teilnehmer an Diskussionen mit führenden Bibliotheks- und Informationswissenschaftlern, an Bibliotheksbesuchen und Beraterprogrammen beteiligen. Vier Wochen werden die Teilnehmer im OCLC-Hauptsitz in Dublin, Ohio (USA) und eine Woche bei OCLC in Leiden (Niederlande) verbringen. Zu den erörterten Themen und Fragen werden unter anderem Informationstechnologien und ihre Bedeutung für Bibliotheken, Bibliotheksabläufe und -verwaltung sowie die globale Zusammenarbeit im Bibliothekswesen gehören.
Bei Besuchen ausgewählter Bibliotheken, Bibliotheksorganisationen und Kulturerbe-Institutionen in Nordamerika und Europa haben die Teilnehmer die Gelegenheit, mit führenden Kollegen zusammenzutreffen und praktische Lösungen für die Aufgaben zu diskutieren, vor denen Bibliotheken heutzutage stehen. Durch die passive Teilnahme an einer OCLC-Mitgliederratsversammlung erhalten die Teilnehmer Einblick in Belange der globalen Bibliothekskooperation und die Leitung eines globalen Bibliotheksverbunds.
Die Teilnehmer nutzen das während des Programms erworbene Wissen und die gemachten Erfahrungen, um Pläne für Ihren weiteren beruflichen Werdegang zu entwickeln. So fördern sie ihre individuelle berufliche Laufbahn und leisten darüber hinaus einen persönlichen Beitrag zur Entwicklung der heimischen Institutionen.
Im Mai 2008 kündigte das OCLC-Kuratorium die Erweiterung des Programms auf sechs Teilnehmer an. Außerdem wird das Programm anlässlich des 10-jährigen Amtsjubiläums von Jay Jordan als Präsident und CEO von OCLC umbenannt in „Jay Jordan IFLA/OCLC-Förderprogramm für Berufsanfänger“.
„Jay Jordan hat sich unermüdlich für die globale Zusammenarbeit der Bibliotheken eingesetzt,“ erklärte Larry Alford, Vorsitzender des OCLC-Kuratoriums und Dekan der Universitätsbibliotheken der Temple University. „Jay hat sich mit Bibliothekaren auf der ganzen Welt getroffen, um Partnerschaften zu schließen, von denen Bibliotheken und ihre Nutzer profitieren. Er hat die Gründung des IFLA/OCLC-Förderprogramms initiiert. Daher ist es angemessen, dass die OCLC-Mitglieder Jay ehren, indem sie dieses erfolgreiche Programm nach ihm benennen.“
Zur Auswahlkommission für das Förderprogramm 2009 gehörten: Barbara Kemmis, American Theological Library Association; Sjoerd Koopman, IFLA; Janet Lees, OCLC; Nancy Lensenmayer, OCLC; George Needham, OCLC; Margaret Rouse-Jones, University of the West Indies, St. Augustine (Trinidad und Tobago); Barbara Schleihagen, Deutscher Bibliotheksverband, Berlin, und Ingeborg Verheul, IFLA.
Das Programm wird somit gefördert von OCLC, IFLA und der American Theological Library Association. Die Organisationen, die das Förderprogramm unterstützen, suchen weitere Sponsoren aus anderen interessierten Organisationen. Weitere Informationen erhalten Sie von George Needham, Vizepräsident, OCLC-Mitgliederbetreung (needhamg@oclc.org).
Informationen zur Bewerbung für das Förderprogramm 2010 finden Sie auf der OCLC-Website www.oclc.org/community/careerdevelopment/fellows/.
Über OCLC Die im Jahr 1967 gegründete Organisation OCLC ist ein gemeinnütziger Bibliotheks- und Recherchedienst mit Hauptsitz in Dublin, Ohio. Bislang stellte die Organisation für mehr als 60.000 Bibliotheken in 112 Ländern und Regionen computergestützte Katalogisierungs-, Auskunfts-, Ressourcen-, E-Content-, Archivierungs-, Bibliotheksverwaltungs- und Internetdienste bereit. Gemeinsam haben OCLC und seine Mitgliedsbibliotheken WorldCat, die weltweit umfangreichste Online-Ressource für die Recherche von Bibliotheksmaterialien, begründet. Seitdem kümmern sie sich intensiv um dessen Pflege und Weiterentwicklung. Weitere Informationen finden Sie auf www.oclc.org.
Über IFLA Die IFLA www.ifla.org wurde im Rahmen des Internationalen Bibliothekskongresses (50. Konferenz der British Library Association) im September 1927 in Edinburgh gegründet und war zunächst ein kleiner Verbund vorwiegend nationaler Bibliotheksverbände und wissenschaftlicher Bibliotheken. Heute hat es sich die IFLA zum Ziel gesetzt, in allen Bereichen des Bibliothekswesens, einschließlich Bibliografie, Informationsdienste und Mitarbeiterschulung die internationale Verständigung, Zusammenarbeit, Diskussion, Forschung- und Entwicklung zu fördern und dabei als Institution zu fungieren, durch die die internationalen Interessen des Bibliothekswesens vertreten werden.
Über ATLA Die 1946 gegründete American Theological Library Association (ATLA) ist ein Berufsverband mit mehr als 1.000 Einzelmitgliedern, institutionellen und angeschlossenen Mitgliedern, der Programme, Produkte und Dienste zur Förderung theologischer und religionswissenschaftlicher Bibliotheken und Bibliothekare anbietet. Die konfessionsübergreifenden und internationalen Mitglieder von ATLA verkörpern viele religiöse Traditionen und Glaubensgemeinschaften. Weitere Informationen finden Sie auf www.atla.com.
Erfahren Sie mehr über OCLC
OCLC und WorldCat sind Marken und/oder Dienstleistungsmarken von OCLC (Online Computer Library Center), Inc. Die Produkte, Dienste und Handelsnamen von Drittanbietern sind Marken oder Dienstleistungsmarken ihres jeweiligen Eigentümers.
|
|