Vier Bibliotheken, 850.000 recherchierbare Medien, eine Suchoberfläche. Möglich macht dies ein gemeinsames Projekt der Stadtbibliothek Freising, der Dombibliothek Freising, der Zentralbibliothek der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und der Teilbibliothek Weihenstephan der Bibliothek der Technischen Universität München. Die Idee zu diesem Projekt manifestierte sich bei einem ersten gemeinsamen Gespräch der beteiligten Bibliotheken zusammen mit dem Oberbürgermeister und dem Kulturreferenten der Stadt Freising Anfang 2009.
Als Beispiel diente der gemeinsame Katalog der Aschaffenburger Bibliotheken (derzeit noch mit InfoGuide realisiert). Als technische Basis diente die Search und Discovery Lösung OCLC TouchPoint. Diese wurde von den beteiligten Bibliotheken gemeinsam lizenziert und eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, sowie das Layout festgelegt. Die Realisierung des gemeinsamen Portals (Freisinger Bibliothekskatalog) erfolgte durch die Verbundzentrale des BibliotheksVerbund Bayern, die auch für den dauerhaften Betrieb zuständig ist.
Seit Mai 2011 können die Nutzer nun in einem Schritt in den Beständen der vier Bibliotheken suchen, um schnell und bequem festzustellen, ob das von Ihnen gewünschte Medium in der Stadt Freising vorhanden und sogar ob es ausleihbar oder bestellbar ist. Von der Trefferanzeige kann direkt in die jeweiligen OPACs der Bibliotheken verzweigt werden, wo dann alle gewohnten Benutzerfunktionalitäten zur Verfügung stehen.
OCLC TouchPoint
Das OCLC Bibliotheksmanagementsystem SISIS-SunRise beweist seine ungebrochene Akzeptanz im Bibliotheksmarkt. In den letzten Monaten haben sich gleich fünf Bibliotheken für die Einführung dieser bewährten Softwarelösung entschieden.
Die
Bibliothek der Evangelischen Fachhochschule Nürnberg sowie die
Studienbibliothek Dillingen gehören zum Bibliotheksverbund Bayern und nutzen zukünftig dessen Hostingservice. Mit den
Bibliotheken des Deutschen Historischen Museums und der
Stiftung Deutsches Technikmuseum erweitert sich die Präsenz in der Bundeshauptstadt. Komplettiert wird das Quintett durch die
Bibliothek der Beuth Hochschule für Technik, die ihren Sitz ebenfalls in Berlin hat.
Was früher die Zeitung, das Lexikon, der Reiseführer oder das "Wetter" nach der Tagesschau waren, ersetzt heute die entsprechende "App" auf dem Smartphone in der Hand- oder Hosentasche. Praktisch, schnell, stets verfügbar.
Mit der rasanten Verbreitung und Nutzung mobiler Geräte im Alltag steigt auch die Anzahl mobiler Servicelösungen, der sogenannten Apps. Was liegt da näher, als auch dem Bibliotheksbenutzer "seine" Bibliothek überall verfügbar zu machen. Dieser Gedanke hat die Bayerische Staatsbibliothek (BSB) dazu veranlasst, den Inhalt ihres OPACplus so anzupassen, dass er als Webanwendung auf dem Bildschirm von Smartphones und anderen mobilen Endgeräten wie z.B. Blackberry und iPhone darstellbar ist. Der mobile OPAC bietet selbstverständlich alle gewohnten Funktionen von der Recherche über die Bestellung, Kontoübersicht, Verlängerung bis zur Fernleihe.
Die BSB stellt diese bewährte Erweiterung des SISIS-SunRise webOPAC/InfoGuide auch anderen interessierten Bibliotheken zur Verfügung. Einige SISIS-SunRise Anwender haben die Lösung bereits aufgegriffen und auf ihre lokalen SISIS-SunRise-OPACs adaptiert.
Wir bieten Unterstützungsleistung bei der Einführung des von der Bayerischen Staatsbibliothek (BSB) für SISIS-SunRise webOPAC und SISIS-InfoGuide-User bereitgestellten Pakets "BSB-mobileOPAC" an.
Fragen Sie uns nach den Details. Direkt telefonisch bei unserer Vertriebszentrale unter +49 (0)89 61308-222 oder per E-Mail an vertrieb-de@oclc.org.
Zwei Beispiele aus der Praxis