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Mitgliedschaft : Vorzüge

Vorzüge der Mitgliedschaft

Als OCLC-Mitgliedsbibliothek wird Ihre Bibliothek, Ihr Archiv oder Ihr Museum Teil einer einzigartigen globalen Gemeinde, die sich auf die kooperative Gestaltung und Verbesserung von Bibliotheksdiensten sowie auf die Förderung von Bibliotheken und der Bibliotheksbenutzung konzentriert. Gemeinsam mit anderen Bibliothekaren engagieren Sie sich für Forschung, Wissenschaft und Bildung sowie für dauerhafte Werte wie Kooperation, gemeinsame Ressourcennutzung und Dienste im Sinne des Gemeinwohls. Und Sie setzen sich für ein gemeinsames Ziel ein: den Zugang zu Informationen in aller Welt zu verbessern, eine globale Aufgabe, die jeden Bibliothekar und Mitarbeiter im Dienste des kulturellen Erbes anspricht.

In den vergangenen vierzig Jahren war es OCLC dank Kooperationen möglich, enge Beziehungen zur Bibliotheksgemeinde insgesamt aufzubauen und Dienste ins Leben zu rufen, die ausschließlich der Verbesserung der Bibliotheksdienste dienen. Die Fähigkeit zuzuhören und Mitgliederforderungen ernst zu nehmen, gehört zu den maßgeblichen Komponenten für den schnellen Erfolg des Verbunds im Bereich der Katalogisierung. Bis heute spielt es eine ganz wesentliche Rolle bei den Anstrengungen von OCLC und seinen Mitgliederbibliotheken, den eigenen Stellenwert in der virtuellen Welt des Internets neu zu verorten.

Die Mitgliedschaft bietet zahlreiche Vorteile:

  • Kosteneinsparungen durch gemeinsame Dienste im Zuge der Zusammenarbeit
    Die OCLC-Mitgliedschaft ermöglicht Bibliotheken, durch die Zusammenarbeit mehr zu erreichen, als es jeder Bibliothek für sich möglich wäre. Die gemeinsame Nutzung von Ressourcen verhilft den Bibliotheken zu Mitteleinsparungen und zur Entwicklung kooperativer Lösungen, die die Produktivität erhöhen und Aktivitäten straffen, etwa in den Bereichen Katalogisierung, Bestandsentwicklung, Konservierung, Archivierung und Indizierung. Bibliotheken vermeiden doppelten Aufwand, indem sie Daten und Dienste gemeinsam nutzen, die den Wissens- und Informationsfluss bereichern und Benutzern helfen, Inhalte aller Art in einer vernetzten Welt zu finden und zu verknüpfen.
  • WorldCat: Zusammenarbeit, die sich auszahlt
    WorldCat ist ein glänzendes Beispiel dafür, welche Möglichkeiten die Zusammenarbeit schafft und dass ein Geist der Partnerschaft unter den Bibliotheken herrscht. Eintrag für Eintrag haben die Bibliothekare WorldCat zur weltweit führenden bibliografischen Datenbank ausgebaut. Mit über 70.000 Sammlungen aller Größenordnungen kommt WorldCat mittlerweile auf 135 Millionen Datensätze und 1,3 Milliarden Bestandsnachweise. Der Katalog enthält Wissen aus fünf Jahrtausenden in 475 Sprachen. Und so wie das Wissen, das er abbildet, wächst auch WorldCat. Pro Sekunde werden sieben neue Einträge von Mitgliedsbibliotheken in WorldCat eingestellt.

    Außerdem gehen viele OCLC-Dienste auf WorldCat zurück, darunter WorldCat Local, WorldCat Resource Sharing, WorldCat Link Resolver und der Referenzdienst FirstSearch, die neuen Mehrwert für diese kollektiv entwickelte Quelle bedeuten. Als Verbundkatalog ist WorldCat in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen. Inzwischen ist WorldCat auch über das Internet unter WorldCat.org zugänglich, sodass Informationssuchende noch leichter in den Beständen der Bibliotheken recherchieren können. Als zusätzlicher Vorteil steht OCLC-Mitgliedern und berechtigten Institutionen nun auch der Zugriff auf WorldCat über API zur Verfügung.

    WorldCat hilft nicht nur Bibliothekaren, mehrfachen Aufwand zu vermeiden, sondern ist auch zu einer einzigartigen, von Akademikern, Forschern und Internetnutzern geschätzten globalen Ressource geworden.
  • Förderung von Bibliotheksfachwissen im Internet
    Der Start von WorldCat.org im Jahr 2006 stellte einen bedeutenden Fortschritt in Bezug auf die Verfügbarkeit von Mitgliederressourcen und die Förderung verbindlicher Informationen in der Welt des Internets dar. Mit WorldCat.org experimentiert der Verbund mit verschiedenen Modellen zur Integration von Beständen und -diensten der Mitgliedsbibliotheken im World Wide Web, um so auch Nutzer zu erreichen, die ihre Informationen nicht mehr in ihrer Bibliothek am Ort sondern über das Internet recherchieren. Der Verbund arbeitet mit Google, Yahoo! und anderen Internetunternehmen zusammen, um Bibliothekseinträge und -bestandsnachweise in den Ergebnislisten von Suchmaschinen, Online-Bibliografien und Online-Buchhändlern erscheinen zu lassen und Benutzer so auf Bibliotheken zu verweisen. Pro Monat werden ca. 1,3 Millionen Seitenansichten in WorldCat.org von Suchmaschinen und anderen Partner-Websites aus abgerufen. Der Austausch zwischen WorldCat.org und Bibliotheksdiensten wie OPAC-Katalogen, Fernleihdiensten, Volltextartikeln und virtuellen Referenzdiensten kommt auf monatlich 700.000 Anfragen, wobei ca. 80 Prozent davon auf die Weiterleitungen von OPAC-Katalogen zurückzuführen sind. Neue Partnerschaften mit Mobilfunkanbietern und sonstigen Unternehmen befinden sich in der Entwicklung, um einerseits die Reichweite und Wirkung von Bibliotheksdiensten auszubauen und andererseits ihre Nutzung über Mobilgeräte zu steigern.

    Im Jahr 2003 begann der Verbund mit dem Aufbau von Partnerschaften mit Suchmaschinenanbietern, um die Verfügbarkeit von Informationen aus aller Welt zu erhöhen und den Auftritt von Bibliotheken im Internet auf möglichst breiter Basis zu fördern. Inzwischen hat der Verbund die WorldCat-Einträge für Google freigegeben, damit die Bestände von Mitgliederbibliotheken über das Programm Google Book Search leichter zu finden sind, mithilfe dessen sich die Volltexte von über 7 Millionen digitalisierten Büchern durchsuchen lassen.In Zusammenarbeit mit Yahoo! entwickelte der Verbund eine Sonderversion der Yahoo!-Toolbar, die zusätzlich zur gesamten Bandbreite an Yahoo!-Diensten jederzeitigen Zugang zu WorldCat-Einträgen über Yahoo! Search bietet. Informationssuchende klicken einfach auf die WorldCat-Schaltfläche, um die nächstgelegene Bibliothek zu suchen, die über das gesuchte Material verfügt. Zudem werden WorldCat-Einträge auch im vertikalen Index von Ask.com aufgeführt. Diese Internetpartnerschaften, die nur einen ersten Schritt darstellen, sind insofern wichtig, als sie Mehrwert durch und für Mitglieder schaffen, indem sie die Sache der Bibliotheken enorm voranbringen.
  • Zukunft gestalten mit bibliotheksorientierter Forschung
    OCLC Research bietet dem Verbund eine Infrastruktur und einen interaktiven Prozess, um Bibliotheken, Archiven und Museen zu helfen, die Anforderungen einer in schnellem Wandel begriffenen digitalen, globalen Welt zu bewältigen. OCLC-Mitarbeiter prüfen neue Informationstechnologie auf der Suche nach technischen Fortschritten, die für die Bibliotheksgemeinde von Nutzen sind. Außerdem gehören sie nationalen und internationalen Normierungsgremien an, um die Interessen der Bibliotheksgemeinde zu vertreten. Allein in den letzten zehn Jahren hat der Verbund über 130 Millionen Dollar investiert, um neue Lösungen für die sich ändernden Anforderungen von Bibliotheken zu entwickeln. In enger Abstimmung mit den Bibliotheken definiert OCLC kontinuierlich neue Ziele, entwickelt Lösungen und stellt Programme sowie Beta-Software bereit, mit denen Bibliotheken, Archive und Museen in die Lage versetzt werden, die aktuellen Herausforderungen im Bereich des Informationsmanagements zu meistern.
  • Unternehmensführung und Weiterentwicklung
    Der Verbund fördert die Entwicklung von Bibliotheken durch gezielte Fortbildungsangebote und Karrierechancen für Informationsfachleute. Die Mitglieder erhalten regelmäßig die Membership Reports, sogenannte , in denen sie über aktuelle Trends für Bibliotheken und andere Institutionen informiert werden. Darüber hinaus haben Mitgliedsbibliotheken auch ein Mitspracherecht bei der Unternehmensführung von OCLC. Möglichkeiten, von Branchenführern zu lernen, mit OCLC ins Gespräch zu kommen und Einfluss auf die Organisation selbst zu üben, bieten sich über den Global Council und die Regional Councils sowie über das Board of Trustees. OCLC bietet auch vielfältige Möglichkeiten zur beruflichen Weiterbildung an (z. B. Stipendien, das IFLA-Förderprogramm und die Spectrum Initiative).