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Newsletter für Europa, den Nahen Osten & Afrika

WorldCat nimmt Fahrt auf

Die Dynamik mit der die Präsentation der Bibliotheksbestände dieser Welt in WorldCat erfolgt, hat in den letzten 12 Monaten mit dem Zuwachs der Daten der Schwedischen, Schweizerischen, Australischen und Neuseeländischen Nationalbibliotheken deutlich an Fahrt gewonnen. Und der erfreuliche Trend hält an. Mit Dänemark und Israel erschließen zwei weitere Nationen einem weltweiten Publikum ihr kulturelles Erbe.

Dänischer Nationaler Verbundkatalog

Mit der Vereinbarung zwischen OCLC und dem Dänischen Bibliothekszentrum (DBC) zur Lieferung von ca. zehn Millionen Titel- und Bestandsdaten des Dänischen Nationalen Verbundkatalogs (DANBIB) in WorldCat, beteiligt sich eine weitere Nation an der bibliografischen Datenbank WorldCat.

bibliotek.dk

Die Vereinbarung ist das Resultat einer engen Beziehung zwischen dänischen Bibliotheken und OCLC. Viele dänische öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken nutzen seit der Pilotphase WorldCat Katalogisierungs- und
Resource Sharing Services. Außerdem arbeitet man daran, eine gemeinsame globale Webadresse für Bibliotheken aus WorldCat.org und bibliothek.dk zusammenzuführen. Bibliothek.dk ist ein vom DBC gepflegter Service, der es der dänischen Bevölkerung erlaubt, Medien aus jeder Bibliothek in Dänemark kostenlos anzufordern. Dänische Webnutzer werden von WorldCat.org auf diesen Service geleitet, wenn ein Buch oder elektronisches Medium in dänischen Bibliotheken verfügbar ist.

Israelische Nationalbibliothek

OCLC und die Israelische Nationalbibliothek haben ihr Pilotprojekt erfolgreich abgeschlossen. Somit wächst WorldCat um 788.000 repräsentative Datensätze mit 1.1 Millionen Besitznachweisen. Unter den nun recherchierbaren Titeln sind ca. 600.000 hebräische, 60.000 arabische und 60.000 kyrillische Werke. Die Israelische Nationalbibliothek sammelt alle in Israel herausgegebenen Titel und kauft alle weltweit über Israel erschienen Veröffentlichungen an.

„Wir sind sehr stolz mit der Lieferung an WorldCat unsere Bestände gleichzeitig weltweit sichtbar zu machen, sagte Shmuel Har Noy, Generaldirektor der Israelischen Nationalbibliothek. „Dieses Projekt ist für uns und andere israelische Bibliotheken ein großer Schritt auf die internationale bibliografische Bühne.“