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Berndt Dugall ins OCLC Board of Trustees gewählt

Den Haag, Niederlande, 29. April 2013 – Das OCLC Global Council hat Berndt Dugall, Direktor der Johann Senckenberg Universitätsbibliothek Frankfurt am Main, auf seiner Jahrestagung Ende April in Den Haag (NL) ins OCLC Board of Trustees gewählt. In dieser Funktion vertritt er die Interessen der weltweit ca. 26.000 Mitgliedsbibliotheken der Bibliotheksorganisation.

Herr Dugall ist seit 2004 in einer Vielzahl von Global Council Funktionen für die OCLC-Mitgliedergemeinschaft aktiv; zuletzt als Präsident (2011-2012) und Vize-Präsident (2010-2011). Als ehemaliger Global Council Präsident wird er auch über Juni 2013 hinaus Mitglied des Global Council Executive Committees bleiben.
Er war auch der Gründungspräsident des EMEA Regional Council.

Bis zur Übernahme der Leitung der Universitätsbibliothek der Johann-Wolfgang- Goethe-Universität, Frankfurt am Main, im Jahr 1988, sammelte er als Fachreferent und Dozent sowie stellvertretender Direktor der Universitätsbibliothek Marburg (1983–86) und als Direktor der Universitätsbibliothek der Justus-Liebig Universität Gießen (1986–1988) entsprechende Berufserfahrung. Derzeit ist er auch Vorsitzender des deutschen Dokumentlieferdienstes Subito und des Standardisierungsausschusses bei der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Amtszeit im Board of Trustees wird für Berndt Dugall im November beginnen. Er ersetzt Kathleen Imhoff, deren Amtszeit abläuft. Derzeit sind 10 der 16 Mitglieder des Board of Trustees Bibliothekare, von denen sechs vom Global Council gewählt wurden.

Berndt Dugall ist damit neben Barbara Lison, Direktorin der Stadtbibliothek Bremen, die seit November 2012 Mitglied des Board of Trustees ist, ein weiterer Vertreter aus Deutschland im höchsten OCLC-Führungsgremium. Dies wird die Rolle der europäischen öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken innerhalb OCLC weiter stärken.

ÜBER DAS OCLC BOARD OF TRUSTEES

OCLC wurde 1967 als Kooperationsprojekt der Bibliotheken in Ohio gegründet. Inzwischen stellt es Dienste für ca. 26.000 Mitgliedsbibliotheken weltweit bereit. Das OCLC Board of Trustees vertritt die Interessen dieser Mitglieder.

Neben den sechs vom Global Council gewählten Mitgliedern besteht das Board of Trustees aus dem Präsidenten von OCLC und neun, vom Board selbst gewählten Mitgliedern, von denen fünf aus bibliotheksfremden Bereichen kommen müssen.

Das Board ist zuständig für die Ausrichtung der Produkte, Forschung und Förderstrategien von OCLC gemäß dem selbsterklärten Ziel, „durch Zusammenarbeit der Bibliotheken den Zugang zum weltweiten Wissen zu erleichtern“. Um zu gewährleisten, dass OCLC eine leistungsstarke Gemeinschaft bleibt, fördert das Board eine Kultur der Kooperation und intensiven Diskussion. Das OCLC Board of Trustees tagt fünfmal im Jahr.

Die Mitglieder des Boards sind für Mitgliederbeiträge von Bibliotheken jeder Art und aus jedem Herkunftsland offen, um so die aktuellen Probleme von Bibliotheken in der von schnellem Wandel geprägten Umgebung von heute wahrzunehmen.

ÜBER OCLC

OCLC ist eine weltweit tätige, auf Mitgliedschaft basierende Non-Profit-Bibliotheksorganisation, die 1967 in Dublin im US-Bundesstaat Ohio gegründet wurde. Über 74.000 Bibliotheken in 171 Ländern und Regionen auf der ganzen Welt haben bereits die Dienste von OCLC in Anspruch genommen, um Bibliotheksmedien zu finden, zu erwerben, zu katalogisieren, auszuleihen und zu bewahren. In Gemeinschaft mit den Mitgliedsbibliotheken erstellt und pflegt OCLC WorldCat - die weltweit umfassendste bibliografische Datenbank mit über 2 Milliarden Bibliotheksbestandsnachweisen. Durchsuchen Sie WorldCat im Internet unter: www.worldcat.org.