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Barbara Lison ins OCLC Board of Trustees gewählt

Oberhaching, 26. November 2012  – Barbara Lison, die Direktorin der Stadtbibliothek Bremen, wurde Anfang November in das OCLC Führungsgremium – das Board of Trustees – gewählt. In dieser Funktion vertritt sie die Interessen der weltweit 26.000 Mitgliedsbibliotheken  in der Zentrale, die als „Non-Profit“-Organisation den Status einer gemeinnützigen Kooperative hat. Durch die Ausrichtung der Produkte, der Forschung und der Förderungen soll die Zusammenarbeit der Bibliotheken und der Zugang zum weltweiten Wissen erleichtert werden.

Barbara Lison tritt die Nachfolge von Elisabeth Niggemann an, der Generaldirektorin der Deutschen Nationalbibliothek (DNB), die im November 2004 in das OCLC Board gewählt wurde und für zwei Amtszeiten insgesamt acht Jahre dort tätig war. Die Wahl von Barbara Lison als Nachfolgerin von Elisabeth Niggemann unterstreicht die Wichtigkeit der Deutschen Bibliotheken und gerade auch der Öffentlichen Bibliotheken für die weltweite Bibliotheksgemeinschaft.

„OCLC ist ein wichtiger Global Player im Bibliotheksgeschehen, und es ist für mich eine spannende Herausforderung als Trustee unsere deutschen und europäischen Positionen für Öffentliche Bibliotheken vertreten zu können und so einen Beitrag für die Bibliotheken weltweit leisten zu dürfen“, erläutert Barbara Lison ihre zukünftige Mitarbeit im Board of Trustees. In diesem Gremium erfolgt die strategische Steuerung von OCLC. Die Repräsentanten werden aufgrund ihres fachlichen Hintergrundes gewählt – nicht aufgrund ihres Mitgliederstatus.

Frau Lison ist seit 1992 Direktorin der Stadtbibliothek Bremen und seit 1999 Geschäftsführerin des Eigenbetriebs Stadtbibliothek Bremen. Sie war Präsidentin der Bundesvereinigung Bibliothek & Information Deutschland (BID), dem nationalen Dachverband der Deutschen Bibliotheks- und Informationsverbände und ist aktuell Vorstandsmitglied im Deutschen Bibliotheksverband (dbv). Außerdem ist sie Mitglied im IFLA Governing Board. Sie studierte Slawistik, Geschichte und Erziehungswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum.

Weitere Mitglieder des Boards sind: Sandy Yee, Dekanin der Universitätsbibliotheken und des Library and Information Science Program an der Wayne State University. Sie wurde zur neuen Vorsitzenden des OCLC Board of Trustees gewählt. Bernadette Gray-Little, Kanzlerin der University of Kansas, wurde zur Stellvertreterin gewählt und löst Edward W. Barry, Präsident Emeritus der Oxford University Press, in dieser Funktion ab. 
Er wird auch weiterhin Mitglied im Board sein.

Frau Yee begrüßte Loretta Parham, CEO und Bibliotheksdirektorin des Atlanta University Center Robert W. Woodruff Library, und Jennifer Younger, Direktorin der Catholic Research Resources Alliance als neue Mitglieder im Board.

Sandy Yee dankte und verabschiedete im Namen des Boards Elisabeth Niggemann, Bruce Newell und Betsy Wilson, deren Amtszeiten im November enden, für ihre treuen und gewissenhaften Dienste in und für die OCLC-Gemeinschaft.

Das OCLC Board of Trustees besteht derzeit aus 16 Mitgliedern, wovon 10 Bibliothekare sind.

Über das OCLC Board of Trustees
OCLC wurde 1967 als Kooperationsprojekt der Bibliotheken in Ohio gegründet. Inzwischen stellt es Dienste für 26.000 Mitgliedsbibliotheken weltweit bereit. Das OCLC Board of Trustees vertritt die Interessen dieser Mitglieder.

Neben den sechs vom Global Council gewählten Mitgliedern besteht das Board of Trustees aus dem Präsidenten von OCLC und neun vom Board selbst gewählten Mitgliedern, von denen fünf aus bibliotheksfremden Bereichen kommen müssen.

Das Board ist zuständig für die Ausrichtung der Produkte, Forschung und Förderstrategien von OCLC gemäß dem selbsterklärten Ziel, „durch Zusammenarbeit der Bibliotheken den Zugang zum weltweiten Wissen zu erleichtern“. Um zu gewährleisten, dass OCLC eine leistungsstarke Gemeinschaft bleibt, fördert das Board eine Kultur der Kooperation und intensiven Diskussion. Das OCLC Board of Trustees tagt fünfmal im Jahr.

Die Mitglieder des Boards sind für Mitgliederbeiträge von Bibliotheken jeder Art und aus jedem Herkunftsland offen, um so die aktuellen Probleme von Bibliotheken in der von schnellem Wandel geprägten Umgebung von heute wahrzunehmen.

Über OCLC

OCLC ist eine weltweit tätige, auf Mitgliedschaft basierende Non-Profit-Bibliotheksorganisation, die 1967 in Dublin im US-Bundesstaat Ohio gegründet wurde. Über 72.000 Bibliotheken in 171 Ländern und Regionen auf der ganzen Welt haben bereits die Dienste von OCLC in Anspruch genommen, um Bibliotheksmedien zu finden, zu erwerben, zu katalogisieren, auszuleihen und zu bewahren. In Gemeinschaft mit den Mitgliedsbibliotheken erstellt und pflegt OCLC WorldCat - die weltweit umfassendste bibliografische Datenbank mit über 1,8 Milliarden Bibliotheksbestandsnachweisen. Durchsuchen Sie WorldCat im Internet unter: www.worldcat.org.

OCLC, WorldCat und WorldCat.org sind Marken oder Dienstleistungsmarken von OCLC Online Computer Library Center, Inc. Produkt-, Service- und Unternehmensnamen von Drittanbietern sind Marken oder Dienstleistungsmarken ihrer jeweiligen Eigentümer.

Weitere Informationen

  • Gabriele Wolberg

    Marketing/Kommunikation

    O: +49-(0)89-613-08-300

Wir sind eine weltweite Bibliotheksorganisation, die 1967 von Mitgliedern gegründet wurde und von ihnen verwaltet wird. Diese Gemeinschaft setzt sich im öffentlichen Interesse für den breiteren Zugang zum weltweiten Wissen und die Senkung der damit verbundenen Kosten ein.