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OCLC veröffentlicht den neuen Mitgliedschaftsbericht "Perceptions of Libraries, 2010: Context and Community"

DUBLIN, Ohio, USA, 20. Januar 2011—Im Zuge der Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf Lebensstil, Karriere und Einkommen werden Bibliotheken von den US-Bürgern stärker genutzt. Für die Amerikaner sind Bibliotheken heute wichtiger als früher, und sie schätzen die Bedeutung entsprechender Institutionen für ihre Gemeinden höher ein. Auch die Rolle, die Bibliothekaren bei der Informationssuche zukommt, wird heute höher bewertet. Zu diesen Ergebnissen kommt ein neuer Mitgliedschaftsbericht von OCLC.

Perceptions of Libraries, 2010: Context and Community ist der Nachfolgebericht der Veröffentlichung Perceptions of Libraries and Information Resources aus dem Jahr 2005. Der neue Bericht liefert aktuelle Informationen und neue Einblicke zum Verhalten von Informationssuchenden sowie zu ihren Online-Informationsgewohnheiten, Vorlieben und Ansichten. Besondere Aufmerksamkeit lag dabei auf der Frage, wie die aktuelle Wirtschaftskrise das Informationssuchverhalten verändert hat und wie diese Veränderungen sich in der Nutzung und Wahrnehmung von Bibliotheken niederschlagen.

Der OCLC-Mitgliedschaftsbericht beleuchtet folgende Themen:

  • Technologische und wirtschaftliche Veränderungen seit 2005
  • Veränderungen der Lebensgewohnheiten, die US-Bürger während der Rezession vorgenommen haben, einschließlich der verstärkten Nutzung von Bibliotheken und anderen Online-Ressourcen
  • Wie eine negative Änderung des Beschäftigungsstatus die Nutzung und Wahrnehmung von Bibliotheken beeinflusst
  • Wie US-Bürger Online-Ressourcen und Bibliotheken im Jahr 2010 nutzen
  • Wahrnehmung von Bibliotheken und Informationsressourcen in Abhängigkeit von der Lebensphase, von Jugendlichen über College-Studenten bis hin zu älteren US-Bürgern.

Der Mitgliedschaftsbericht basiert auf US-Daten aus einer Online-Umfrage, die von Harris Interactive im Auftrag von OCLC durchgeführt wurde. OCLC hat die Ergebnisse analysiert und diese im neuen Bericht Perceptions of Libraries, 2010: Context and Community zusammengefasst, der ab sofort kostenlos auf der OCLC-Website heruntergeladen werden kann. Gedruckte Ausgaben des Berichts sind gegen eine geringe Gebühr zur Deckung der Druck- und Versandkosten erhältlich.

Wie Cathy De Rosa, Global Vice President of Marketing bei OCLC und Hauptautorin des Mitgliedschaftsberichts, erläuterte, bedurften die Umfrageergebnisse von 2005 aufgrund der Veränderungen in der Informationslandschaft und der Auswirkungen der Wirtschaftskrise einer Aktualisierung.

"Fünf Jahre entsprechen im digitalen Informationszeitalter mindestens einer Informationsgeneration", so Cathy De Rosa. "Um sich bewusst zu machen, mit welcher Geschwindigkeit Veränderungen in diesem Bereich stattfinden, muss man sich nur einmal vor Augen führen, dass es im Jahr 2005 Twitter noch nicht gab (eingeführt im Juli 2006), dass Facebook noch nicht öffentlich zugänglich war (ab September 2006) und es noch zwei Jahre bis zum Verkaufsstart des ersten iPhones dauern sollte (Januar 2007)."

"Hinzu kommt, dass die US-Bürger und ein großer Teil der Weltbevölkerung in den fünf Jahren seit der Veröffentlichung des Vorgängerberichts Perceptions 2005 eine massive Wirtschaftskrise erlebt haben", erklärt De Rosa. "Wir wussten, dass die weltweite Rezession die Nutzung und Wahrnehmung von Informationsressourcen und Bibliotheksdiensten beeinflusst hatte, und wir wollten genauer erforschen, welche Rolle wirtschaftlichen Faktoren in diesem Bereich zukommt. Der Überblick von 2005 war eine gute Grundlage, um Nutzungsgewohnheiten und Auffassungen vor und nach der Rezession zu vergleichen und neue Möglichkeiten für Bibliotheken aufzuzeigen."

OCLC ruft alle Interessierten auf, Feedback und Diskussionsbeiträge zur neuen Mitgliedschaftsstudie abzugeben.

Weitere Mitgliedschaftsberichte von OCLC finden Sie auf der Website.

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